IQNA

0:35 - March 11, 2019
Nachrichten-ID: 3000930
Genf (ParsToday) - Laut dem jüngsten UNO-Bericht sind im Jahr 2018 jede Woche etwa 100 Zivilisten im Jemen bei Angriffen der von Saudi-Arabien angeführten Kriegsallianz ums Leben gekommen oder verletzt worden.

UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) bezifferte die Zahl der Opfer im Jemen im vergangenen Jahr mit etwa 5000, davon ein Drittel Kinder. Etwa die Hälfte davon gehört dem Ost-Jemen und der Hafenstadt Al-Hudaida, der viertgrößten Stadt Jemens. Sie war 2018 das Hauptziel der saudisch-geführten Kriegsallianz.

Der UNHCR- Direktor Volker Turk sagte dazu: Jemeniten sind täglicher Gewalt ausgesetzt und Millionen Jemeniten kämpfen ums Überleben.

Laut der Hilfsorganisation „Welthungerhilfe“ spielt sich Im Jemen „eine der schlimmsten humanitären Katastrophen unserer Zeit ab. Der bewaffnete Konflikt hat ein ohnehin schon armes Land hart getroffen. Eine wirtschaftliche Talfahrt, die speziell die Währung enorm an Wert verlieren ließ, der Zusammenbruch staatlicher Institutionen, die Blockade der Häfen und Zugangswege sind nur einige Gründe, warum sich die humanitäre Lage trotz enormer Anstrengung von Hilfsorganisationen weiter verschärft. Neue Studien der Vereinten Nationen gehen davon aus, dass in diesem Jahr mehr als 24 Millionen Menschen humanitäre Hilfe benötigen.“

Seit der saudische Königshof Anfang Oktober den Journalisten Jamal Khashoggi direkt vor türkischen Überwachungskameras und Abhörmikrophonen von einem Killerkommando kaltblütig erwürgen ließ, rückt auch der von Kronprinz Mohammed bin Salman im März 2015 begonnene, von der internationalen Gemeinschaft aber lange Zeit vergessene Krieg zunehmend in den internationalen Fokus. Zum ersten Mal rührten sich die Vereinigten Staaten als größter Waffenlieferant Riads und forderten ein Ende des Tötens.

 

Parstoday.com

 

Stichworte: IQNA ، Jemen ، Tote ، Opfer ، Jamal Khashoggi ، Saudi-Arabien ، Al-Hudaida
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