IQNA

Afghanischer Koranrezitator:
7:44 - April 18, 2019
Nachrichten-ID: 3001108
IQNA - Der afghanische Koranrezitator, der am 36. Internationalen Koran-Wettbewerb in Teheran teilgenommen hatte, bezeichnete die Entscheidung, die Wettbewerbe in zwei Phasen zu organisieren, als gut. Seines Erachtens führte es dazu, dass die Wettbewerbe besser durchgeführt wurden.

Fazl Ahmad Omid, der als Vertreter Afghanistans am  Internationalen Koran-Wettbewerb 2019 in Teheran in der Disziplin "Rezitation" teilgenommen hatte, sagte im Interview mit der Internationalen Koran-Nachrichtenagentur IQNA:

"Es ist schon rund 20 Jahre her, dass ich mich mit Koranlernen beschäftige. Und das ist das erste Mal, dass ich an einem Internationalen Koran-Wettbewerb teilgenommen habe.

Aber in Afghanistan hatte ich sieben Mal in den nationalen Wettbewerb teilgenommen. Bei einem Wettbewerb in Kabul konnte ich den ersten Platz belegen."

Dann wies er auch darauf hin, dass er den ägyptischen Koranrezitator  "Mutawalli Abdul Aal" zum Vorbild genommen hat.

Zu dem Niveau des Koran-Wettbewerbs im Iran sagte er Folgendes: Die zweiphasige Durchführung von Wettbewerben war eine gute Entscheidung und führt dazu, dass  die Wettbewerbe besser durchgeführt werden.

Danach betonte er, dass die Koran-Wettbewerbe zur Stärkung der Einheit zwischen den Muslimen beitragen können.

Über die Rolle sozialer Netzwerke im Koranunterricht sagte er Folgendes: "Im Allgemeinen haben digitale Medien Vorteile und Nachteile, wir können ihre positiven Aspekte nutzen. In Afghanistan tragen soziale Netzwerke zur modernen Lehre der Koranwissenschaften bei."

"Wir dürfen nicht zulassen, dass extremistische Strömungen das Bild des Islam beeinträchtigen", unterstrich er auch.

Der 36. Internationale Koran-Wettbewerb fand vom 10. bis zum 13.April 2019 in Teheran statt. An dem Wettbewerb hatten Vertreter aus 84 Staaten teilgenommen. Und die Abschlusszeremonie wurde am 14. April abgehalten.

 

http://www.iqna.ir/fa/news/3803244

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