IQNA

0:41 - May 06, 2019
Nachrichten-ID: 3001180
Die Ablehnung von US-Bürgern gegenüber Muslimen steigt immer stärker an. Dies veröffentlichte das „Institute for Social Policy and Understanding“ in der Studie „Islamophobie-Index“.

Die Ablehnung von US-Bürgern gegenüber Menschen islamischen Glaubens ist einer wissenschaftlichen Studie zufolge weiter im Wachsen begriffen. Am wenigsten schlecht angesehen seien Muslime bei Juden, von denen mehr als jeder Zweite eine positive Einstellung ihnen gegenüber zeigte, wie der am Donnerstag veröffentlichte jährliche „Islamophobie-Index“ des „Institute for Social Policy and Understanding“ ergab. Unter weißen Evangelikalen äußerten sich nur 20 Prozent in gleicher Weise.

Eine große Bedeutung für die Haltung gegenüber Muslimen ist der Studie zufolge der jeweilige politische Hintergrund der Befragten. Demokraten und Liberale äußerten weit weniger Vorbehalte als Konservative im republikanischen Lager, wie es hieß.


Studie: US-Muslime optimistisch

Trotz der offenbar kritischen Grundhaltung der Bürger gegenüber Menschen islamischen Glaubens zeigen sich rund ein Drittel der US-Muslime optimistisch über die Entwicklung des Landes. Wer Muslime persönlich kennt, hängt laut der Studie nur halb so oft negativen Stereotypen über sie an wie Bürger, die keinerlei Kontakt zu Muslimen haben.


Angriffe auf Muslime

Erst vergangene Woche ist ein 34-jähriger US-Armeeveteran in Kalifornien aus Hass auf Muslime mit seinem Auto in eine Menschengruppe gefahren und hat mehrere Personen verletzt. Beweise zeigten, dass der Verdächtige die Opfer aus rassistischen Gründen angegriffen habe. (KNA/iQ)

 

http://www.islamiq.de/2019/05/05/studie-anti-muslimische-haltung-in-usa-steigt/

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