IQNA

0:47 - June 24, 2019
Nachrichten-ID: 3001364
IQNA - Die Islamische Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (ISESCO) hat eine Initiative gestartet, um 100 historisch-kulturelle Stätten in Mitgliedstaaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) in die Liste des islamischen Welterbes aufzunehmen.

Wie IQNA unter Berufung auf Arab News berichtet, habe ISESCO die Mitgliedstaaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit aufgefordert, erhaltenswerte Kulturstätten für die Aufnahme in die islamische Welterbeliste vorzuschlagen.

Die Initiative sei unter anderem auch deshalb ins Leben gerufen worden, weil zahlreiche historische Stätten und Kulturgüter in islamischen Ländern durch bewaffnete Konflikte, kriegerische Auseinandersetzungen sowie durch gezielten Diebstahl und den illegalen Handel zerstört bzw. schwer beschädigt worden seien. Die Initiative ermutige daher die Länder, die zerstörten historischen Stätten durch die Eintragung in die ISESCO-Liste des islamischen Kulturerbes der Welt nach alten Vorlagen wieder aufbauen zu lassen.

ISESCO habe erklärt, dass das Kulturerbe archäologische Ausgrabungsstätte, architektonische und skulpturale Meisterwerke sowie Fotografien umfasse. Auch Werke von Menschenhand oder gemeinsame Werke von Natur und Mensch würden mit einbezogen.

ISESCO konzentriere sich derzeit darauf, die Tätigkeiten des Komitees für das islamische Erbe, das nach der fünften Konferenz der Kultusminister der islamischen Länder in der libyschen Hauptstadt Tripolis im November 2007 eingerichtet worden sei, wieder zu übernehmen und seine Befugnisse zu erweitern.

 

http://iqna.ir/fa/news/3821264

 

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