IQNA

20:32 - July 05, 2019
Nachrichten-ID: 3001416
Teheran(ParsToday) - Anlässlich des Jahrestags der Verschleppung von vier iranischen Diplomaten in Beirut hat das iranische Außenministerium in einer heute verbreiteten Erklärung das Verhalten der Staatengemeinschaft und der internationalen Menschenrechtsorganisationen kritisiert.

Auch viele Jahre nach der Entführung iranischer Diplomaten hätten die Weltgemeinschaft und die Menschenrechtsorganisationen gegenüber diesem Verbrechen nichts unternommen.

Am 05. Juli 1982 hätten die Söldner des israelischen Regimes in einer Entführungsaktion vier iranische Diplomaten, "Mohsen Mussawi, Ahmad Motawaselian, Kazem Akhawan und Taqi Restgar Moghaddam" verschleppt.

In der heutigen Erklärung des Außenministeriums wurden der vier Diplomaten gedacht und unterstrichen: Die Indizien zeigten, dass die vier verschleppten iranischen Diplomaten auf dem libanesischen Boden den Kräften des zionistischen Besatzerregimes übergeben und nach Israel gebracht worden seien. Sie würden dort in Gefängnissen festgehalten.

In dieser Erklärung hieß es dazu weiter, da damals die Besetzung des Libanons durch das zionistische Regime mit Unterstützung der USA erfolgt habe, mache Iran das zionistische Regime und seine Untersetzer politisch und juristisch für diesen Terrorakt verantwortlich.

Das iranische Außenministerium unterbreitete erneut den Vorschlag über die Einberufung einer Untersuchungskommission durch das Internationale Rote Kreuz, um über den Verbleib der verschleppten iranischen Diplomaten zu ermitteln. Das Ministerium brachte die Hoffnung, dass alle Gefangenen und Häftlinge, die in den israelischen Gefängnissen einsetzen, bald freikämen.

 

Parstoday.com

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