IQNA

0:58 - August 19, 2019
Nachrichten-ID: 3001580
IQNA - Die Islamische Bewegung Nigerias (IMN) teilte mit, dass Scheich Ibrahim Zakzaky, das religiöse Oberhaupt der Schiiten in Nigeria kurz nach der Landung auf dem Flughafen Abuja von Sicherheitskräften abgeführt und an einen unbekannten Ort gebracht worden sei.

Wie IQNA unter Berufung auf das Internetportal des libanesischen Fernsehsenders Al-Manar berichtet, habe die Islamische Bewegung Nigerias folgende Erklärung abgegeben: „Hiermit werden die nigerianischen Sicherheitsbehörden, die Scheich Zakzaky als Geisel genommen haben, aufgefordert, der Bevölkerung mitzuteilen, wo er im Moment festgehalten wird.“

Die Islamische Bewegung Nigerias habe auf die medizinische Behandlungsreise von Scheich Zakzaky nach Indien hingewiesen und erklärt: „Obwohl Scheich Zakzaky und seine Frau an lebensbedrohlichen Krankheiten leiden, wurden sie unter sehr ungeeigneten Bedingungen nach Indien befördert. Ihnen wurde nicht einmal erlaubt, sich bei langem Zwischenstopp in Dubai und nach ihrer Ankunft am Flughafen von Neu Delhi auszuruhen und zu entspannen.“

Weiter heiße es in der Erklärung: „In Indien wurden Scheich Zakzaky und seine Frau gewaltsam in ein Krankenhaus verbracht. Und man erlaubte auch ihrem Privatarzt nicht, sie zu begleiten. Das medizinische Personal hat sich ihnen gegenüber unangemessen verhalten und die Sicherheitskräfte haben sie gewaltsam behandelt und sogar körperlich angegriffen.“

Die Islamische Bewegung Nigerias habe ebenfalls erklärt: „Obwohl das Berufungsgericht in den Bundesstaaten Kaduna der nigerianischen Regierung bzw. den Sicherheitskräften lediglich erlaubte, den Behandlungsprozess von Scheich Zakzaky zu beaufsichtigen, hat das begleitende Sicherheitsteam Scheich Zakzaky als einen gefährlichen Verdächtigen, der an einer unbekannten Krankheit leidet, vorgestellt und die indische Regierung aufgefordert, gegen ihn strenge Sicherheitsmaßnahmen auszuüben. Infolgedessen hat Scheich Zakzaky das Vertrauen in den Behandlungsprozess verloren und die Fortsetzung der ärztlichen Behandlung abgelehnt.“

 

http://iqna.ir/fa/news/3835610

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