IQNA

18:38 - August 24, 2019
Nachrichten-ID: 3001591
IQNA - Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat eine Erklärung abgegeben, in der alle Staaten der Welt aufgefordert werden, sich für die Stärkung des Dialogs zwischen den Religionen einzusetzen und die erforderlichen Schulungen zur Bekämpfung von Gewalt- und Hasskrimininalität anzubieten.

Wie IQNA unter Berufung auf die Website der ägyptischen Zeitung Al-Shorouk berichtet, habe die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Donnerstag, 22.08.2019, eine Erklärung veröffentlicht, in der betont werde, dass OSZE die Förderung des religiösen Fanatismus und die Zunahme von aggressiven bzw. gewalttätigen Handlungen, die auf ein falsches Verständnis der Religionen zurückgehen, mit Besorgnis verfolge.

Ferner habe diese Organisation alle Staaten nachdrücklich aufgefordert, einen ganzheitlichen Ansatz, der auf der Kultur des gegenseitigen Respekts und Verständnisses basiert, zu verfolgen, und den Dialog zwischen den Religionen zu fördern und Bildungsprogramme zur Förderung der Gleichheit aller Menschen sowie zur Förderung der allgemeinen Achtung und Einhaltung der Menschenrechte anzubieten, um sich dadurch auf die Bekämpfung von Hasskriminalität und Diskriminierung zu konzentrieren.

In der Erklärung sei betont worden, dass alle Staaten in Koordination mit anderen Akteuren der Zivilgesellschaft ein starkes Unterstützungssystem einrichten sollten, um allen Kriminalitätsopfern die benötigte Hilfe anbieten zu können.

OSZE ist die größte zwischenstaatliche bzw. internationale Organisation, die sich Sicherheitsfragen widmet. Zu den Aufgabenbereichen der Organisation gehören unter anderem Rüstungskontrolle, Schutz der Menschenrechte und Pressefreiheit sowie Förderung freier und fairer Wahlen.

 

http://iqna.ir/fa/news/3836829

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