IQNA

19:47 - August 25, 2019
Nachrichten-ID: 3001601
Srinagar (ParsToday) - Ungeachtet der Ausgangssperre ist es am vergangenen Freitag in dem von Indien kontrollierten Kaschmir zu neuen Protesten gekommen.

Vor allem in der Stadt Srinagar war die Situation wieder angespannt. Tausende Menschen folgten einem Aufruf zu Protesten vor dem UNO-Büro in dieser Stadt. Auslöser der jüngsten Proteste war die Aufhebung des seit 1974 gültigen Autonomiestatus von Kaschmir durch die hindunationalistische Regierung unter Premierminister Narendra Modi, ohne die Bevölkerung vorher zu informieren.

Modi verteidigte die Aufhebung des Autonomiestatus der Region Jammu und Kaschmir mit der Begründung, es würde der Bevölkerung des Himalaya-Gebietes wirtschaftliche Entwicklung und Frieden bringen. Neu Delhi entsandte daraufhin rund 38.000 weitere Sicherheitskräfte nach Kaschmir, versetzte die Luftwaffe in Alarmbereitschaft, verhängte dort eine Ausgangssperre und verwandelte die gesamte Bevölkerung in Gefangene. Diese Schritte der Zentralregierung lösten Panik und Unruhe im Kaschmir-Tal aus.

Die Entscheidung des indischen Premierministers löste in Islamabad Empörung aus. Zunächst wies die pakistanische Regierung den indischen Botschafter in Islamabad aus. Pakistan stufte in einem weiteren Schritt das Vorgehen Indiens als illegal ein. „Pakistan wird als Partei dieses internationalen Streits alle möglichen Optionen ausüben, um den illegalen Schritten entgegenzuwirken,“ erklärte das Außenministerium in Islamabad.

 

http://parstoday.com/de/news/world-i48665-weitere_proteste_in_indischem_teil_kaschmirs

Stichworte: IQNA ، Kaschmir ، Empörung ، Unruhe ، Autonomiestatus ، Proteste
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