Quds-Sitzung während des Festivals der islamischen Zusammenarbeit abgehalten

Wie IQNA unter Berufung auf das Nachrichtenportal UNA berichtet, wurde die Quds-Sitzung am Rande des ersten kulturell-künstlerischen Festivals der islamischen Zusammenarbeit agehalten.

Die Teilnehmer betonten die Wichtigkeit des Palästinaproblems: „Das Palästinaproblem bleibt zu jeder Zeit und an jedem Ort bestehenund wird bis zur Zurückeroberung der von den Zionisten besetzten Gebieten das Hauptproblem der Islamischen Welt sein und dieses darf nicht in Vergessenheit geraten und vernachlässigt werden.“

Khalil At-Tafakchi, Direktor der Vermessungsabteilung von Quds sagte in der Sitzung: „Quds sei nicht nur ein Übel, sondern das Land der verschiedenen Religionen, in dem sich die Wahrzeichen der Propheten befinden. Leider enden die geographischen Konflikte, die heutzutage dort stattfinden zu Gunsten der anderen Seite.“

Er fuhr fort: „Es gibt jedoch immer noch Hoffnung, dass Al-Quds arabisch bleibt.“

At-Tafakchi warnte davor, das Palästinaproblem zu ignorieren und teilte mit: „Nicht das wir wie durch den Verlust von Andalusiens (dem heutigem Spanien) eines Tages auch für den Verlust von Quds Tränen vergießen. Ich mache mir Sorgen. Wir müssen eines Tages eine Strategie gegen die Pläne von Israel und für die Betonung auf das Arabisch-Sein von Quds  entwickeln.“

Er fuhr fort: „Israel profitiert von der Religion für seine politischen Interessen und leider dominieren jetzt 87% der Juden im gesamten alten Quds Gebiet.“

Tofakchi betonte mit dem Hinweis auf die unangemessene Lebenssituation der Palästinenser in den besetzten Gebieten: „Die Palästinenser zählen in den besetzten Gebieten nicht als Staatsangehörige, sondern als Einwohner und bis jetzt wurden rund 70.000 Palästinenserndie Staatsbürgerschaft verweigert.“

 

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