IQNA

18:15 - August 21, 2026
Nachrichten-ID: 3015300

Verurteilung wiederholter Schändung des Korans durch Rat für amerikanisch-islamische Beziehungen

IQNA- Die Michigan-Niederlassung des Council on American-Islamic Relations (CAIR) verurteilte die wiederholte Verbrennung und Schändung des Korans in den USA und betonte zugleich die Bedeutung von Zurückhaltung und der Vermeidung von Auseinandersetzungen.

IQNA: Ein neuer Vorfall der Verbrennung und Schändung einer Koranausgabe in den USA lösten eine Welle von Verurteilungen durch Menschenrechts- und gesellschaftliche Gruppen aus. (Quelle: TRT)

 

Verurteilung wiederholter Schändung des Korans durch Rat für amerikanisch-islamische Beziehungen

 

Diese Gruppen warnten vor der Wiederholung der Verbrennung und Schändung des Korans in den USA und forderten ernsthaftere Maßnahmen gegen religiöse Provokationen sowie zum Schutz des sozialen Friedens.

Dem Bericht zufolge verbrannte und schändete der amerikanische rechtsextreme Aktivist Jake Lang in Miami im Bundesstaat Florida nach einer Reihe provokativer Aktionen gegen den Koran und Muslime ein Exemplar des Korans. Es handelte sich um den fünften Vorfall dieser Art in den vergangenen zwei Jahren.

Außerdem versammelte sich Lang am Dienstag vor der Henry-Ford-Bibliothek zu einer Veranstaltung, die er als „christliche Kreuzzugsversammlung“ bezeichnet hatte. Dort kam es zu Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten.

Die Polizei von Dearborn bestätigte die Festnahme mehrerer Personen, erklärte jedoch, dass die endgültige Zahl der Festgenommenen später veröffentlicht wird.

Infolge dieser Ereignisse forderte die muslimische US-Kongressabgeordnete Rashida Talib eine deutlichere Stellungnahme der politischen Führung der USA gegen Islamfeindlichkeit und Rassismus.

Talib sagte in ihrer Erklärung: Einige Gruppierungen schaffen in Dearborn durch gezielte Attacke auf eine Religionsgemeinschaft eine Atmosphäre der Angst und des Hasses. Das Schweigen einiger Verantwortlicher gegenüber diesen Maßnahmen trägt dazu bei, dass sich dieses Verhalten normalisiert.

Sie betonte, dass keine Gemeinschaft aufgrund ihrer Religion oder Kultur zum Ziel eines Angriffs werden darf und dass alle Menschen das Recht auf Leben, Religionsausübung und die Bewahrung ihrer kulturellen Identität haben müssen.

 

4370583

captcha