IQNA

18:09 - September 01, 2026
Nachrichten-ID: 3015355

Zustimmung zur Unterstützung einer verschleierten Angestellten durch US-Restaurantbesitzer

IQNA- Der Rat für amerikanisch-islamische Beziehungen begrüßte die Entscheidung des Eigentümers eines Restaurants in Indiana eine verschleierte Angestellte vor antimuslimischen Äußerungen zu schützen.

IQNA: Die größte Bürgerrechtsorganisation für Muslime in den USA, der Rat für amerikanisch-islamische Beziehungen CAIR), würdigte den Leiter eines Restaurants in Indiana, der offenbar eine junge muslimische Angestellte unterstützt hatte nachdem ein Kunde antimuslimische Äußerungen über ihr Kopftuch gemacht hatte.

 

Zustimmung zur Unterstützung einer verschleierten Angestellten durch US-Restaurantbesitzer

 

Berichten zufolge ereignete sich der Vorfall in einem Café in Noblesville, Indiana, wo eine 15-jährige muslimische Angestellte mit islamischem Kopftuch arbeitete. Der Kunde fragte ob das Café von Muslimen betrieben wird und äußerte anschließend, das er Angst vor Muslimen hat. Der Restaurantleiter teilte dem Kunden mit, dass er in diesem Restaurant nicht länger willkommen ist.

Der Kunde bemüht sich seither um eine Beschwerde gegen den Restaurantleiter. Der in Washington D.C. ansässige Rat für amerikanisch-islamische Beziehungen erklärte in einer Stellungnahme:

Kein Beschäftigter und insbesondere kein junger Beschäftigter sollte aufgrund seines Glaubens oder seiner religiösen Kleidung gezwungen sein Vorurteile und Hass zu ertragen oder sich am Arbeitsplatz unsicher fühlen. Wir würdigen den Restaurantleiter in Indiana dafür, dass er tat was jeder Arbeitgeber tun sollte: Seine Angestellte zu schützen und klarstellen, dass religiöse Vorurteile am Arbeitsplatz und in unseren Gemeinschaften keinen Platz haben.

Der Rat für amerikanisch-islamische Beziehungen erklärte, dieser Vorfall zeigt wie wichtig es ist, dass Arbeitgeber antimuslimische Diskriminierung und Belästigung ernst nehmen. Der Rat fügte hinzu: Eine muslimische Angestellte mit Kopftuch muss mit derselben Würde und Respekt behandelt werden wie jede andere Beschäftigte. Die haltlose Behauptung eines Kunden rechtfertigt es nicht eine Angestellte religiösem Hass auszusetzen.

 

4373017

captcha