Teheran (IQNA)- Der stellvertretende Vorsitzende des Obersten Islamischen Schiitenrats im Libanon bezeichnete den Widerstand als wichtigsten Weg zur Konfrontation mit den Feinden der islamischen Gemeinschaft. Die Wirkungen des Widerstands können zur Stärkung der Einheit und Geschlossenheit der Muslime beitragen.
Libanon Hodschatoleslam wa-l-Moslemin Scheich Ali al-Chatib betonte bei der Abschlussveranstaltung der 40. Internationalen Konferenz für Islamische Einheit in Maschhad nach seinem Dank an die Organisatoren die Notwendigkeit die Gedanken des Oberhaupts der Islamischen Revolution zu den Fragen und Herausforderungen der islamischen Gemeinschaft darzustellen. (Quelle: Öffentlichkeitsarbeit des Weltverbandes für die Annäherung der islamischen Konfessionen)

Mit Blick auf die Durchführung der Konferenz in der Nähe des heiligen Schreins von Imam Reza sagte er: Diese Konferenz bot Gelegenheit die Gedanken Ayatollah Sejjed Ali Khamenei und die vorgelegten Forschungen zu seinen Ansichten über die Fragen der islamischen Welt zu untersuchen. Wir hoffen, dass ihre Ergebnisse im praktischen Leben der islamischen Gesellschaft wichtige Wirkungen entfalten.
Der stellvertretende Vorsitzende des Obersten Islamischen Schiitenrats im Libanon fügte hinzu: Die Gedanken des Oberhaupts der Islamischen Revolution beschränken sich nicht auf die Darstellung der Probleme der islamischen Gemeinschaft, sondern bieten auch Wege schwierige Situationen zu überwinden und Herausforderungen der Muslime zu lösen.

Scheich Ali al-Chatib bezeichnete den Widerstand als einen der wichtigsten Wege zur Bewältigung der Herausforderungen der islamischen Welt und sagte: Der Widerstand ist der Weg auf dem die islamische Gemeinschaft den Feinden satthält, insbesondere USA und zionistisches Regime!
Mit Blick auf die jüngsten Entwicklungen in der Region erklärte er: Wäre der Widerstand nicht wirksam gewesen, hätten sich die USA letztlich nicht gezwungen gesehen unmittelbar in diesen Krieg einzutreten. Die Situation mit der die Islamische Republik Iran heute konfrontiert ist könnte wichtiger Faktor für große Veränderungen in der Welt sein.
Er fuhr fort: Nur wenige konnten sich vorstellen, dass ein Land, das äußerlich als mächtigstes Land der Welt gilt und über enorme materielle und militärische Fähigkeiten verfügt, angesichts der Islamischen Republik Iran, die jahrelang unter Druck und Sanktionen stand, vor einer solchen Herausforderung stehen würde.
Der stellvertretende Vorsitzende des Obersten Islamischen Schiitenrats im Libanon bezeichnete die Entstehung der Widerstandsfront als eine der wichtigsten Errungenschaften dieses Weges und fügte hinzu: Die Völker der islamischen Welt stehen an der Seite des Widerstands! Diese Unterstützung zeigt sich besonders in der Palästinafrage und Verteidigung des Anliegens des Volkes Palästinas.
Er bezeichnete die Einheit der Muslime als eine der wichtigsten Früchte des Widerstands und sagte: Unsere Hoffnung auf den Erhabenen Gott ist, dass das Ergebnis dieses Weges die Einheit der islamischen Gemeinschaft sein wird und dass die Wirkungen des Widerstands gegen die Feinde zu einem Faktor für mehr Geschlossenheit der Muslime und für Rückkehr der islamischen Gemeinschaft zu ihrer starken und würdigen Stellung werden.
Er betonte, dass die Islamische Republik Iran auf diesem Weg nicht nur ihre eigenen Interessen verfolgt und sagte: Hätte die Islamische Republik Iran lediglich ihren Einfluss ausweiten und ihre eigenen Interessen sichern wollen, hätte sie zu verschiedenen Zeitpunkten eine Einigung mit dem Westen erzielen und Zugeständnisse erhalten können. Sie entschied sich jedoch für den Weg des Widerstands und Verteidigung der Anliegen der islamischen Gemeinschaft.
Der stellvertretende Vorsitzende des Obersten Islamischen Schiitenrats im Libanon bezeichnete die Palästinafrage als einen der wichtigsten Bereiche der Verteidigung der islamischen Gemeinschaft durch die Islamische Republik Iran und fügte hinzu: Die Einheit der islamischen Welt, die Palästinafrage und die Verteidigung der unterdrückten arabischen und muslimischen Völker gehören zu den wichtigsten Anliegen für deren Unterstützung die Islamische Republik Iran standhaft eintritt.

Der stellvertretender Vorsitzender des Islamischen Parlaments Südafrikas Zafar Najjar erklärte mit Blick auf die Koranverse über die Notwendigkeit der Einheit der Muslime: Der Erhabene Gott forderte alle Muslime auf sich am Seil Gottes festzuhalten und Spaltung zu vermeiden.
Er fügte hinzu: Dieser göttliche Auftrag wurde ausnahmslos allen Muslimen übermittelt. Die islamische Gemeinschaft muss auf Grundlage von Glauben und Einheit eine islamische Gesellschaft errichten in der Einheit herrscht und die Botschaft des Korans und des Propheten Gottes (Friede sei mit ihm) in der ganzen Welt verbreitet wird.
Najjar erklärte, eine der wichtigsten Fragen der islamischen Welt von heute ist wie man den Feinden widerstehen kann. Die Priorität der islamischen Gemeinschaft muss heute darin bestehen Spaltung zu vermeiden und Gelegenheiten wie die Einheitskonferenz zur Stärkung des Zusammenhalts der Muslime zu nutzen.
Der stellvertretende Vorsitzende des Islamischen Parlaments Südafrikas betonte: Wir müssen alles vermeiden was Spaltung unter den Muslimen hervorruft und im Gegenzug die Grundlagen für Einheit und Zusammenhalt der islamischen Gemeinschaft stärken.
Mit Blick auf die Notwendigkeit die Verteidigungsfähigkeit der islamischen Länder zu erhöhen sagte er: Gott ruft die Muslime im Heiligen Koran dazu auf sich vorzubereiten und ihre Kräfte zu bündeln. Deshalb sind wir der Ansicht, dass Iran das Recht hat alle erforderlichen Mittel und Kapazitäten für seine Verteidigung und den Widerstand gegen seine Feinde, insbesondere das zionistische Regime, zu mobilisieren.
Mit Blick auf den Angriff auf Iran und Verteidigung des Landes erklärte er: Als Iran angegriffen wurde verteidigte es sich. Diese Stärke beruhte nicht allein auf menschlichen Fähigkeiten, sondern durch Gottes Gnade und Macht.
Der stellvertretende Vorsitzende des Islamischen Parlaments Südafrikas verwies außerdem auf die US-Militärstützpunkte in einigen Ländern der Region und sagte: Eine der großen Herausforderungen der islamischen Welt ist heute die Präsenz und Rolle des Westens sowie der US-Militärstützpunkte in islamischen Ländern. Iran zeigte jedoch, dass die Feinde nicht ohne Weiteres gegen dieses Land vorgehen können.
Najjar betonte: Die islamische Gemeinschaft steht heute ebenfalls vor Herausforderungen. Sie muss jedoch an Gottes Versprechen des Sieges der Gläubigen glauben und den Feinden mit bewahrter Einheit und Geschlossenheit widerstehen.
Scheich Asadollah Mawale gratulierte zum gesegneten Geburtstag des erhabenen Propheten (Friede sei mit ihm) und sagte: Über das genaue Geburtsdatum des edlen Propheten gibt es unterschiedliche Auffassungen! Entscheidend ist jedoch, dass der Prophet Gottes geboren wurde und mit seiner Berufung der Weg zur Rechtleitung der Menschheit begann.
Er betonte die Notwendigkeit den Heiligen Koran zu verstehen und fügte hinzu: Das bloße Lesen und Rezitieren des Korans bringt den Menschen nicht ins Paradies und bloße Koranrezitation macht einen Menschen nicht zum Gelehrten! Vielmehr muss die Koranrezitation Auftakt zum Verständnis der Bedeutungen und Botschaften Gottes sein.
Scheich Asadollah Mawale fuhr fort: Wenn wir den Koran verstehen erkennen wir, dass eine der wichtigsten islamischen Forderungen darin besteht den richtigen Weg zu beschreiten, mit den religiösen Brüdern zu sprechen, nachzudenken sowie Streit und Spaltung zu vermeiden.
Mit Blick auf die Auffassung des Märtyrerführers Ayatollah Sejjed Ali Khamenei über die islamische Einheit sagte er: Seine Sicht auf den Islam war so wie sie sein sollte und er folgte demselben Weg den der erhabene Prophet betont hatte – den richtigen Weg zu beschreiten und takfiristische (nur die eigenen Meinung zulassen und andere als Ungläubige zu verunglimpfen) und spalterische Strömungen zu bekämpfen. Mawale verwies auf den Märtyrertod des Märtyreroberhaupts und betonte: Er hatte stets die Unterstützung der Unterdrückten und der Anliegen der islamischen Welt, darunter Palästina, Libanon und Jemen hervorgehoben. Niemals machte er seine Führung zum Vorwand für Überlegenheitsstreben, sondern rief die Muslime stets dazu auf den richtigen und geraden Weg zu beschreiten.
Er kritisierte takfiristische Strömungen und extremistische Sichtweisen und fügte hinzu: Wir müssen takfiristische Bewegungen verurteilen, denn die Muslime zu Ungläubigen zu erklären und einen Graben zwischen den islamischen Konfessionen zu schaffen widerspricht den Lehren des Islam und Einheit der islamischen Gemeinschaft.
Der Gelehrte verwies auf seine Erfahrungen in Sambia und sagte: Als ich zu einer Rede in das Islamische Zentrum Sambias eingeladen wurde kritisierten mich einige Menschen wegen meiner Zusammenarbeit mit Schiiten. Sie sagten sogar ich sei ein Ungläubiger und nicht berechtigt Rechtsgutachten zu erlassen, weil ich mit Schiiten zusammenarbeite.
Mawale erklärte: Wir müssen uns verinnerlichen, dass die Schia keine eigenständige Religion ist! Sie ist ein Teil des Islam und die Anhänger der Familie des Propheten gehören zur islamischen Gemeinschaft. So wie die Anhänger der islamischen Konfessionen im grundlegenden Glauben an den Islam übereinstimmen, dürfen konfessionelle Unterschiede kein Vorwand für takfiristische Urteile und Feindschaft unter Muslimen sein.
Abschließend betete er für den Sieg und Erfolg der Islamischen Republik Iran und aller Muslime weltweit und sagte: Ich hoffe, dass sich Muslime, Nichtmuslime und alle Menschen die Freiheit lieben unter dem Schutz von Einheit und Zusammenhalt versammeln können. Das ist mein inniger Wunsch!
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