IQNA- Jordanien verurteilte den Sturm des extremistischen Ministers des zionistischen Regimes auf die al-Aqsa-Moschee und bezeichnete ihn als offenkundigen Verstoß gegen das Völkerrecht.
IQNA: Jordanien verurteilte am Montag den Sturm des extremistischen Ministers für innere Sicherheit des zionistischen Regimes Itamar Ben-Gvirs und Gruppen zionistischer Siedler auf die al-Aqsa-Moschee. Das Vorgehen dieser Personen, die unter Polizeischutz das Gelände der Moschee betraten, bezeichnete Jordanien als offenkundigen Verstoß gegen das Völkerrecht. (Quelle: Anadolu)

Das jordanische Außenministerium erklärte in einer Stellungnahme, das Königreich Jordanien lehnt die fortgesetzten und nicht hinnehmbaren Übergriffe von Ministern, Amtsträgern und Siedlern sowie deren Erleichterung durch die Polizei der israelischen Besatzungsmacht ab und verurteilt sie aufs Schärfste.
Das Ministerium fügte hinzu: Diese Verbrechen der Zionisten sind nicht hinnehmbar, stellen einen offenkundigen Verstoß gegen das Völkerrecht und internationale humanitäre Recht dar und zielen darauf ab durch den Versuch einer zeitlichen und räumlichen Teilung des Geländes der al-Aqsa-Moschee eine neue Realität zu erzwingen.
Das Ministerium warnte vor den Folgen der fortgesetzten Verletzung islamischer und christlicher Heiligtümer sowie dem bestehenden historischen und rechtlichen Status in dem besetzten Jerusalem und bekräftigte erneut, dass Israel keinerlei Souveränität über die Stadt Jerusalem und ihre Heiligtümer besitzt.
Das Außenministerium betonte, dass die al-Aqsa-Moschee ein Gebetsort ist und ausschließlich Muslimen vorbehalten. Die jordanische Religionsstiftung ist die anerkannte rechtmäßige Stelle mit alleiniger Zuständigkeit für die Verwaltung sämtlicher Angelegenheiten der Moschee und Regelung des Zugangs zu ihr.
Das Ministerium rief die internationale Gemeinschaft dazu auf eine entschlossene Haltung einzunehmen die Israel dazu zwingt seine Verstöße und provokativen Maßnahmen einzustellen.
Bereits am Montag war Ben-Gwir unter Polizeischutz erneut auf das Gelände der al-Aqsa-Moschee vorgedrungen. In im Internet veröffentlichten Bildern ist er beim Beten im Inneren zu sehen.
Der Vorsitzender der rechtsextremen Partei Jüdische Stärke Ben-Gvir war bereits mehrfach auf das Gelände der al-Aqsa-Moschee vorgedrungen. Dies hatte Verurteilungen durch Palästinenser, Araber, Muslime und die internationale Gemeinschaft ausgelöst.
Seit 2003 erlaubt die Polizei des zionistischen Regimes Siedlern das Gelände der al-Aqsa-Moschee zu stürmen. Die islamische Religionsstiftung in Jerusalem ist dagegen der Auffassung, dass diese Moschee ausschließlich Muslimen zusteht und forderte wiederholt ein Ende dieser Übergriffe.
Palästinenser sagen, dass Israel seine Bemühungen zur Judaisierung des besetzten Jerusalem einschließlich der al-Aqsa-Moschee und Auslöschung seiner arabischen und islamischen Identität verstärkt.
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