IQNA

21:03 - September 04, 2026
Nachrichten-ID: 3015370

Feindseliges Arbeitsklima für muslimische Beschäftigte beim US-Unternehmen „Cisco“

IQNA- Cisco-Beschäftigte erklären, dass sie nach ihrem Einsatz gegen den Verkauf von Technologie an die israelische Armee von dem Unternehmen schikaniert wurden.

IQNA: Die US-Kommission für Chancengleichheit im Berufsleben (EEOC) stellte fest, dass Cisco möglicherweise die Bürgerrechte nahöstlicher und muslimischer Beschäftigter verletzte, während sich auf den internen Nachrichtenplattformen des Unternehmens eine Welle antiarabischer und antimuslimischer Äußerungen verbreitete. (Quelle: Al-Jazeera)

 

Feindseliges Arbeitsklima für muslimische Beschäftigte beim US-Unternehmen „Cisco“

 

Die für die Durchsetzung der Antidiskriminierungsgesetze zuständige US-Kommission erklärte laut einem Al-Jazeera vorliegenden Schreiben im Juni, dass Cisco seine Beschäftigten einem feindseligen Arbeitsumfeld aussetzt.

Das Schreiben über das zunächst die Website Politico berichtet hatte ging auf eine im Dezember 2024 von einer Cisco-Beschäftigtengruppe namens „Bridge to Humanity“ (B2H) bei der EEOC eingereichte Beschwerde zurück. Die Beschäftigten hatten ihre Sorge geäußert, dass das Unternehmen Technologie für den israelischen Vernichtungskrieg gegen Gaza an die israelische Armee liefert.

Einige Monate zuvor hatte die Gruppe einen separaten offenen Brief verschickt und das in San José / Kalifornien ansässige Unternehmen aufgefordert die Lieferung seiner Technologie an die israelische Regierung einzustellen.

Dieses Dokument war von mehr als 1.700 der über 86.000 Beschäftigten des Unternehmens unterzeichnet worden. Nun wird Cisco vorgeworfen den offenen Brief von einer internen Website entfernt und „zur Prüfung“ gestellt zu haben; anschließend wurden viele Unterzeichner schikaniert.

Arabische und andere Beschäftigte warfen dem Unternehmen außerdem vor sich mit proisraelischen Mitarbeitern zur Unterdrückung ihrer Kollegen verbündet zu haben.

Es sei daran erinnert, dass viele Beschäftigte großer US-Technologiekonzerne, darunter Google und Microsoft, gegen die Dienstleistungen ihrer Unternehmen für Israel protestierten; einige traten sogar zurück.

 

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Stichworte: diskriminierung
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