IQNA

10:54 - September 08, 2026
Nachrichten-ID: 3015387

Warnung vor Ausweitung der Angriffe der Zionisten auf Christen

IQNA- Die Außenministerin Palästinas warnte bei einem Treffen mit einer Delegation der Organisation „Kirchen für den Frieden im Nahen Osten“ vor zunehmenden Angriffen des zionistischen Regimes auf die christliche Gemeinschaft und der Verschlechterung der humanitären Lage in Gaza und im Westjordanland.

IQNA: Die Außenministerin der Autonomiebehörde Palästinas Varsen Aghabekian Schahin traf sich am Samstag mit einer Delegation der Organisation „Kirchen für Frieden im Nahen Osten“ unter Leitung von Mei Ellis Cannon und erörterte die jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit den Angriffen des zionistischen Regimes auf palästinensische Christen. (Quelle: Anadolu)

 

Warnung vor Ausweitung der Angriffe der Zionisten auf Christen

 

Schahin würdigte die Bemühungen der Organisation zur Unterstützung der Christen Palästinas und gab einen Bericht über die sich verschlechternde Lage im Gazastreifen, darunter die starken Einschränkungen bei der Einfuhr humanitärer Hilfe, geschlossene Übergänge, Störung des Schulunterrichts für Kinder und Ausbreitung von Krankheiten.

Sie verwies außerdem auf die Entwicklungen im Westjordanland und sagte: Die zunehmende Gewalt der Siedler, häufig von der Armee des zionistischen Regimes unterstützt, zu einem erheblichen Rückgang der christlichen Bevölkerung in diesen Gebieten führte.

Schahin betonte, dass die internationale Gemeinschaft ernsthaftere Maßnahmen zum Schutz der Christen und der heiligen Stätten ergreifen muss.

Auch die Mitglieder der kirchlichen Delegation erklärten, dass das Ziel ihrer Reise Solidarität mit den Palästinensern zu bekunden und äußerten sich besorgt über den Rückgang der christlichen Präsenz in Jerusalem. Sie bekräftigten zudem ihr Engagement für die Verteidigung der Rechte der Christen und dafür, die Stimme Palästinas in die Weltöffentlichkeit zu tragen.

Das Treffen fand nach einer Warnung des Hohen Komitees für kirchliche Angelegenheiten Palästinas statt. Das Komitee hatte erklärt, dass die Angriffe des zionistischen Regimes auf Christen bedrohten die Verwurzelung ihrer Präsenz in diesem Land und Teil eines anhaltenden Musters aus Gewalt, Landenteignung, Siedlungsausbau und Einschränkungen der Religionsausübung sind.

In den vergangenen Wochen setzten auch christliche Schulen im besetzten Ostjerusalem ihren Unterricht aus, weil die Einreisegenehmigungen für mehr als 70 Lehrer und Mitarbeiter nicht verlängert wurden. Zusammen mit den Angriffen auf Geistliche und Kirchen verstärkte dies die Sorgen.

 

4374245

captcha