IQNA- Die in Gaza lebenden Palästinenser bestatteten etwa 100 Märtyrer, darunter 60 Kinder die unter den Trümmern zerstörter Gebäude im Stadtteil al-Zaitun von Gaza geborgen worden waren.
IQNA: Die im Gazastreifen lebenden Palästinenser bestatteten am Sonntag etwa 100 Märtyrer, darunter 60 Kinder die nach wochenlanger Suche unter den Trümmern zerstörter Gebäude im Stadtteil al-Zaitun von Gaza geborgen worden waren. (Quelle: Al Jazeera)

Diese Märtyrer waren vor mehr als zwei Jahren bei den Bombardierungen durch das zionistische Regime getötet worden.
Lokalen Quellen zufolge gehörten viele Opfer der Großfamilie Mallaka an; bei den Angriffen des zionistischen Regimes wurden 55 ihrer Mitglieder getötet. Berichten zufolge handelte es sich bei den geborgenen Überresten meist nur um Knochenstücke und persönliche Gegenstände der Opfer; ein vollständiger Leichnam konnte nicht aus den Trümmern geborgen werden.
Der Leiter des Zivilschutzes in Gaza Raed al-Dahschan erklärte, dass die Rettungsteams die Bergung der Überreste Tausender weiterer Märtyrer planen. Ein gravierender Mangel an schwerem Gerät und Schutzausrüstung behindert jedoch die Arbeiten.
Er sagte, dass mit geeigneter Ausrüstung innerhalb von 90 Tagen etwa 8.000 Leichname geborgen werden können; unter den derzeitigen Bedingungen kann dieser Prozess jedoch Jahre dauern.
Auch das Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen bezeichnete diese Szenen als Erinnerung an die brutale Gewalt des Krieges.
Das Gesundheitsministerium von Gaza erklärte, dass seit Oktober 2023 in diesem Krieg mehr als 73.000 Menschen getötet und 174.000 verletzt wurden.
4374362