IQNA- Der Kandidat für das künftige Amt des französischen Premierministers sagte, dass die rechte Partei „Rassemblement National“ das derzeitige Kopftuchverbot an Schulen auf alle öffentlichen Gebäude ausweiten will, darunter Rathäuser, Universitäten und staatliche Dienstleistungszentren.
IQNA: Die führende Figur der rechten Partei „Rassemblement National“ und aussichtsreicher Kandidat für das künftige Amt des französischen Premierministers Jordan Bardella beahuptete, dass das islamische Kopftuch zu einem politischen Instrument von Extremisten geworden sei. Viele Frauen und Mädchen in manchen Vierteln würden gezwungen ihren Kopf zu bedecken, um sich frei im öffentlichen Raum bewegen zu können. (Quelle: Sunday Express)

Bardella behauptete, dass die Einwanderungspolitik der vergangenen Jahre Frankreich zusammen mit dem umfassenden Sozialsystem zu einer „attraktiven Option für Migranten“ gemacht habe. Dies habe zum Wachstum „geschlossener Gemeinschaften“ und zur Ausbreitung einer „islamistischen Ideologie“ geführt.
Er betonte jedoch, man müsse zwischen „Islamismus“ und „gesetzestreuen muslimischen Bürgern“, die selbst über Extremismus besorgt seien unterscheiden.
Der französische Politiker sagte, die Partei Rassemblement National will das derzeitige Kopftuchverbot an Schulen auf alle öffentlichen Gebäude ausweiten, darunter Rathäuser, Universitäten und staatliche Dienstleistungszentren. Bardella zufolge sei dies zur Verteidigung des Prinzips des „Säkularismus“ notwendig.
Bardella sagte außerdem: Sollte die Kandidatin dieser Partei Marine Le Pen die Wahl 2027 gewinnen, werde Frankreich die Kontrolle über seine Grenzen zurückerlangen. Dadurch werde England seine Marine nicht mehr einsetzen müssen um die Überfahrt von Migrantenbooten im Ärmelkanal zu verhindern.
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