IQNA

11:19 - September 09, 2026
Nachrichten-ID: 3015397
In der Sendung „Al-Wajh al-Āchar“ des Senders al-Kawthar betont:

Einheit ist im Denken des Märtyreroberhaupts Bestandteil der „nationalen Sicherheit und der Existenz der islamischen Gemeinschaft“

IQNA- Die Gäste der Sendung „Al-Wajh al-Āchar“ des internationalen Senders al-Kawthar erklärten bei ihrer Untersuchung neuer Aspekte der prophetischen Lebensweise im Denken des Märtyrerobehaupts, des hochverehrten Großajatollah Sayyid Ali Khamenei: Imam Khamenei betonte wiederholt, dass Einheit keine Option sondern strategische Notwendigkeit und Bestandteil der nationalen Sicherheit und Existenz der islamischen Gemeinschaft ist.

IQNA: Das zentrale Thema der Sendung „Al-Wajh al-Āchar“ des internationalen Senders al-Kawthar am Freitagabend, dem 4. September 2026 unter Beteiligung von Hojjat al-Islam wa-l-Muslimin Sadegh Achwan vom theologischen Seminar in Qom und dem ägyptischen Denker Mansur Mandur vom Islamischen Zentrum al-Azhar ausgestrahlt wurde war die Untersuchung neuer Aspekte der prophetischen Lebensweise im Denken des Märtyreroberhaupts der Revolution, des hochverehrten Großajatollah Sayyid Ali Khamenei.

 

Einheit ist im Denken des Märtyreroberhaupts Bestandteil der „nationalen Sicherheit und der Existenz der islamischen Gemeinschaft“

 

 

Der erhabene Prophet (s.); Held des Widerstands und der Freiheit

Einer der wichtigsten angesprochenen Punkte war eine neue Lesart der Persönlichkeit des Propheten Gottes (s.). Die Sendungsgäste betonten, dass Imam Khamenei ihn entgegen der verbreiteten Sichtweise, die den Gesandten Gottes lediglich als emotionale und spirituelle Gestalt darstellen als „Imam, Oberhaupt und Wegbereiter eines großen befreienden, zivilisationsbildenden und werteorientierten Projekts“ zeichnet. Dieser Auffassung zufolge ist der erhabene Prophet (s.) nicht nur in geistlichen Fragen, sondern auch für Gestaltung sämtlicher Lebensbereiche des Menschen – Politik, Wirtschaft, Kultur, Krieg, Frieden und Regierung – Vorbild und Leitbild.

 

Prophetische Lebensweise als Schule zur Schaffung von Macht und einer vereinten islamischen Gemeinschaft

Anschließend wurde betont, dass die Lebensweise des Gesandten Gottes (s.) reich an praktischen Lehren zu Würde, Ehre, Dschihad, Ethik und vor allem zur Einheit ist. Ajatollah Khamenei betonte in diesem Rahmen, dass der Islam ohne Macht und Einigkeit dem Imperialismus nicht standhalten kann. In der Sendung wurde der ehrwürdige Vers „Streng gegen die Ungläubigen, barmherzig untereinander“ (Sure al-Fath/48:29) als koranische Grundlage dieser Sichtweise angeführt: Härte und Entschlossenheit gegenüber den Feinden sowie Barmherzigkeit und Güte unter den Gläubigen unterenander sind die beiden Hauptflügel der Macht der islamischen Gemeinschaft.

 

Islamische Einheit als Pflicht, die dem Gebet vorausgeht und Voraussetzung für Fortbestehen der islamischen Gemeinschaft

Ein weiteres sehr wichtiges Thema der Sendung war die zentrale Rolle der islamischen Einheit im Denken der Führung. Nach Aussage der anwesenden Gelehrten hatte Imam Khamenei wiederholt betont, dass Einheit keine Option sondern strategische Notwendigkeit und Bestandteil der nationalen Sicherheit und Existenz der islamischen Gemeinschaft ist. In der Sendung äußerte ein Professor der al-Azhar-Universität eine kühne, aber belegte These: Die islamische Einheit kann ihrer Bedeutung nach sogar dem Gebet vorausgehen, denn der Koran betrachte den Aufruf zu einer einzigen Reihe als Voraussetzung für Sieg und Erlösung, während das Gebet seinerseits ein Mittel zur Schaffung dieser Einheit ist.

 

Einheit ist im Denken des Märtyreroberhaupts Bestandteil der „nationalen Sicherheit und der Existenz der islamischen Gemeinschaft“

 

Folgen fehlender Einheit: Besetzung Palästinas und Demütigung der islamischen Welt

Anschließend wurde unter Verweis auf die Äußerungen der Oberhaupts dargelegt, dass Palästina niemals besetzt worden wäre und die imperialistischen Mächte es nicht gewagt hätten islamische Länder anzugreifen, wenn die islamische Gemeinschaft geeint gewesen wäre. Als konkretes Beispiel wurde in der Sendung die wirtschaftliche Belagerung Medinas in der Frühzeit des Islam genannt, die der Prophet (s.) durch Führung und Einheit überwand und innerhalb von weniger als acht Jahren die gesamte Arabische Halbinsel unter dem Banner des Ein-Gott-Glaubens vereinte.

Die anwesenden Gelehrten betonten die Notwendigkeit, dass Gelehrte und religiöse Zentren die prophetische Lebensweise neu lesen und bezeichneten Imam Khameneis Verständnis der Lebensweise des Propheten (s.) als eine erneute Belebung des islamischen Denkens und Rückkehr zur ursprünglichen Identität der Islamischen Gemeinschaft.

 

Antworten auf Einwände zur Unfehlbarkeit und Nachfolge des Propheten (s.)

In einem Teil der Sendung wurden von Zuschauern eingesandte Fragen zur Unfehlbarkeit des Imams und zur Notwendigkeit eines unfehlbaren Nachfolgers beantwortet. Die Gäste erläuterten unter Berufung auf Koranverse die schiitische Sicht auf Imamat und Unfehlbarkeit und betonten, dass das Amt des Oberhaupts im Islam eine Fortsetzung der Statthalterschaft Gottes und Garantie für den richtigen Weg der islamischen Gemeinschaft ist.

Am Ende der Sendung wurde außerdem auf die Errungenschaften der Widerstandsachse – unter anderem im Libanon, Palästina, Syrien, Irak und Jemen – hingewiesen. Diese Erfolge wurden zwar als unvollständiges Ergebnis der Verwirklichung von Einheit unter den Kämpfern für die Befreiung Jerusalems bezeichnet; abr zugleich betont, dass der endgültige Sieg sicher ist wenn diese Einheit vollständig verwirklicht wird.

Die Fernsehsendung endete mit der Betonung, dass Imam Khameneis strategische Sicht auf den Propheten Gottes (s.) die islamische Gemeinschaft zu Selbstvertrauen, Aufstehen für Gerechtigkeit, Vermeidung von Spaltung und zur entschlossenen Konfrontation mit dem Imperialismus aufruft. Diese Sichtweise sei der einzige Weg die islamische Welt aus ihrer gegenwärtigen Finsternis und Demütigung zu retten.

 

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