IQNA- Der Oberste Politische Rat des Jemen meldete das Ende der Kämpfe in Gebieten an der Westküste nach dem Rückzug saudisch verbundener Kräfte.
IQNA: Der Oberste Politische Rat des Jemen bekräftigte am Donnerstag mit Bekanntgabe des Endes der Kämpfe in Teilen der Westküste erneut das Bekenntnis des Jemen zu allen internationalen Verpflichtungen für die Schifffahrt im Roten Meer. Parteien, die um die Sicherheit der Seeschifffahrt besorgt sind forderte er auf Druck für ein Ende der Militarisierung saudisch verbundener Kräfte in diesen Gebieten auszuüben. (Quelle: Al-Masirah)

Die Bekanntgabe des Kampfendes fiel mit der Befreiung mehrerer Gebiete zusammen, darunter die strategisch wichtige Stadt und der Hafen Mokha an der Küste des Roten Meeres.
Der Leiter der jemenitischen Verhandlungsdelegation Mohammed Abdulsalam bezeichnete die Operationen der Streitkräfte in einigen Küstengebieten als nationale Operationen im Rahmen der Ausübung der Souveränität. Sie dienten der Abwehr von Herausforderungen und Ambitionen, die den inneren Frieden des Jemen bedrohten.
Abdulsalam betonte, dass ein echter, gerechter und ehrenhafter Frieden die strategische Option des Jemen bleibt. Der Weg des Friedens mit dem Jemen ist der kostengünstigste und kürzeste Weg die Beziehungen auf Grundlage guter Nachbarschaft und gemeinsamer Interessen neu zu ordnen.
Er sagte außerdem, dass die Republik Jemen keinerlei Ansprüche gegenüber Nachbarstaaten, arabischen und islamischen Ländern oder anderen Staaten der Welt hegt. Der Jemen griff kein Land, sondern wurde selbst angegriffen.
Zur Schifffahrt im Roten Meer und in der Straße von Bab al-Mandab sagte Abdulsalam, dass die Schifffahrtsfreiheit und internationale Handel in diesen Gebieten sicher und geordnet sind. Vom Jemen geht keine Gefahr für sie aus.
Der Leiter der jemenitischen Verhandlungsdelegation sagte zugleich, dass die laufenden Operationen konkrete Ziele verfolgen und im Rahmen der Verteidigung erfolgen. Wenn die Angriffe auf den Jemen eingestellt und die Blockade aufgehoben würden, würden auch diese Operationen enden.
Das Innenministerium des Jemen erklärte gleichzeitig, dass die abschließenden Maßnahmen für eine präsidentielle Amnestie von Kräften begann, die sich an der Westküste unter saudisch verbundenen Einheiten befanden, ihre Waffen jedoch niedergelegt hatten und in die Reihen des Jemen zurückgekehrt waren.
Das Ministerium wies die Sicherheitskräfte in den Provinzen al-Hudaida und Taizz an sichere Wege für die Begünstigten der Amnestie bereitzustellen.
Obwohl das Ende der Kämpfe an der Westküste verkündet worden war berichtete der Sender Al-Masirah, dass saudische Kräfte im selben Zeitraum zehn Luftangriffe auf den Bezirk Dhubab im Westen von Taizz flogen. Ein weiterer Luftangriff traf das Dorf al-Aqaba östlich der Stadt Shafar in der Provinz Hadscha.
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