IQNA- IQNA: Das besetzte Jerusalem erlebte am Vorabend der jüdischen Feiertage eine deutliche Verschärfung israelischer Maßnahmen. Einige konzentrieren sich auf die Altstadt und Umgebung des Geländes der al-Aqsa-Moschee. In den kommenden zwei Wochen werden umfangreiche Angriffe von Siedlern auf die heilige Stätte erwartet, während Hunderte Betende am Zugang gehindert wurden. (Quelle: Al Jazeera)
IQNA: Das besetzte Jerusalem erlebte am Vorabend der jüdischen Feiertage eine deutliche Verschärfung israelischer Maßnahmen. Einige konzentrieren sich auf die Altstadt und Umgebung des Geländes der al-Aqsa-Moschee. In den kommenden zwei Wochen werden umfangreiche Angriffe von Siedlern auf die heilige Stätte erwartet, während Hunderte Betende am Zugang gehindert wurden. (Quelle: Al Jazeera)

Palästinensische Kreise warnen, dass die Folgen dieser Maßnahmen, darunter Beschränkungen, Ausweisungen und die Abriegelung der ersten Gebetsrichtung über die jüdischen Feiertage hinausreichen könnten. Sie könnten eine dauerhafte Realität und einen Angriff auf das Gelände der al-Aqsa-Moschee schaffen, der letztlich auf ihre Judaisierung abzielt.
Am Freitag führte die israelische Armee im Westjordanland ein Überraschungsmanöver durch. Sie rief alle in der Region eingesetzten Bataillone ihrer Division zusammen, um ihre Einsatzbereitschaft für verschiedene unerwartete Szenarien zu testen.
Die israelische Armee fügte in einer Erklärung hinzu, dass das Manöver der Vorbereitung auf die jüdischen Feiertage diene. Sie begannen am Freitag mit Rosch ha-Schana. Danach folgen Jom Kippur am 20. September und Sukkot am 25. September.
Der Prediger der al-Aqsa-Moschee Scheich Ikrima Sabri warnte in einem Interview mit Al Jazeera vor Missbrauch der Feiertage durch israelische Besatzungsbehörden, um die Moschee ins Visier zu nehmen und den angespannten Zustand in Jerusalem für politische und religiöse Ziele aufrechtzuerhalten.
Er fügte hinzu: Die Besatzungsbehörden missbrauchen ihre verschiedenen Feiertage, um die al-Aqsa-Moschee anzugreifen. Wir befinden uns im September in dem mehrere jüdische Feiertage stattfinden. Wegen der Maßnahmen der Besatzer bleibt die Region angespannt.
Sabri äußerte seine Besorgnis über die al-Aqsa-Moschee während dieser Feiertage. Er wies darauf hin, dass die Maßnahmen der Besatzer in Jerusalem auf die Judaisierung der heiligen Stadt und Versuch zielen sie durch Kontrollpunkte und zahlreiche Beschränkungen für die Altstadt von Bewohnern Palästinas zu leeren.
Der Prediger der al-Aqsa-Moschee trennte die Vorgänge in der Moschee nicht von den israelischen Maßnahmen in Jerusalem. Er sagt, dass die militärischen Kontrollpunkte und Beschränkungen in der Altstadt trügen zur Judaisierung der Stadt bei. Er bezeichnet Jerusalem als großes Gefängnis.
Er fügte hinzu, dass sich die Lage unter der derzeitigen rechtsgerichteten israelischen Regierung, die er als eine der schlimmsten Besatzungsregierungen bezeichnet, verschärft und verschlechtert. Die Ereignisse zur Judaisierung der Stadt sowie Entziehung der Befugnisse und Zuständigkeiten der islamischen Stiftungsverwaltung in Bezug auf die al-Aqsa-Moschee beschleunigten sich.
Angesichts dieser Entwicklungen und mit Blick auf die Rolle der Gelehrten ist Scheich Ikrima der Ansicht, dass ihre Verantwortung in der Bewusstseinsbildung und der Vermittlung eines sachlichen und belegten Diskurses auf Grundlage von Beweisen und Daten liegt. Er forderte Prediger, Imame und Lehrer an Moscheen auf ehrlich über die Ereignisse in Palästina aufzuklären.
Zum Abschluss betonte der Prediger der al-Aqsa-Moschee, dass trotz der Hindernisse die Präsenz an der ersten Gebetsrichtung der Muslime und an der drittheiligsten Stätte des Islam fortgesetzt werden muss. Muslime werden nicht verzweifeln und standhaft bleiben. Die Palästinenser müssten an ihrem Glauben, ihren Häusern und ihrem Land festhalten.
Laut einer Erklärung des Gouvernements Jerusalem kann die Ausnutzung jüdischer Feiertage zur Verschärfung von Angriffen und Riten unter dem Schutz der israelischen Polizei, zusammen mit Beschränkungen für die Stiftungsverwaltung und Betende sowie Ausweisungsanordnungen, zur Durchsetzung neuer Tatsachen auf dem Gelände der al-Aqsa-Moschee und zu einer schrittweisen Festigung des bestehenden Zustands führen.
Die Daten des Ministeriums für religiöse Stiftungen spiegeln einige der mit diesen Angriffen verbundenen Methoden wider. Das Ministerium dokumentierte im August 2026 26 Angriffe auf die al-Aqsa-Moschee und wies darauf hin, dass dazu öffentliche Gemeinschaftsgebete sowie das Hineinbringen von Büchern und Gegenständen für religiöse Riten in die Höfe und vor den Felsendom gehörten. Die Beschränkungen für Betende dauerten zugleich an.
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