Der Sprecher des iranischen Außenministeriums berichtet dann von einer möglichen Einbestellung des saudischen Botschafters in Teheran
Laut iranischen Korannachrichtenagentur Iqna deutet der iranische Außenamtssprecher am heutigen Montag auf seiner wöchentlichen Sitzung mit in- und ausländischen Reportern auf die jüngsten Ereignisse in der chinesischen Provinz Sinkiang hin und fügte hinzu: "Der iranische Außenminister brachte im Telefonat mit seinem chinesischen Amtskollegen seine Besorgnisse über die Auseinandersetzungen in diesem Land, insbesondere in Sachen uigurischer Muslime zum Ausdruck und stellte die Forderung, durch Bestragung der professionellen Straftäter des Stammes Han diesen Auseinandersetzungen ein Ende zu setzen.
Ghaschghawi sagte ferner, der iranische Außenminister habe auch über die Ereignisse in Sinkiang mit seiner türkischen Amtskollegen und dem Generalsekretär der Islamischen Konferenzorganisation telefonische Verhandlungen geführt und fügte hinzu: "Iran ist auf die Fragen der Muslime überall in der Welt empfindlich und hofft, dass durch die Rückkehr des Friedens, der Stabilität und Ruhe die Rechte uigurischer Muslime an der Seite anderer Stämme bewahrt werden.
Ghaschghawi meinte ferner, dass das iranisch Außenministerium die Stellung der islamischen Ulema und der religiösen Instanzen dies bezüglich als verständlich bezeichnet und sagte: "Im Einklang mit der Verfassung verteidigt die IRI die Rechte aller Menschen, darunter die der Muslime."
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums sagte ferner über manche Berichte in Sachen Bereitschaft der USA der Sicherheit der iranischen Luftfahrt und dem friedlichen iranischen Atomprogramm Hilfe leisten zu wollen: "Die Boykottierung von zivilen Flugzeugen stellt den ernsthaftesten Fall der Verletzung der Menschenrechte dar und jedes Land, das die Absicht hegen sollte im Einklang damit sein Fehler zu verbessern, wird von Teheran begrüßt."
Ghaschghawi sagte dann in Bezug auf das iranische Atomprogramm: Iran ist Mitglied der IAEA und hat den NPT-Vertrag unterzeichnet."
Der iranische Außenamtssprecher bestätigte, dass Atomwaffen in der iranischen Verteidigungsdoktrin keinen Platz haben und Iran in Sachen atomare Abrüstung im Mittleren Osten, ja in der ganzen Welt als Vorreiter gegolten hat."
Ghaschghawi sagte auf als Antwort auf die Frage, ob man zur Beilegung der Probleme in Afghanistan auch nach Meinung Irans gefragt hat: "Die IRI begrüßt jede Maßnahme zur Herstellung des Friedens und der Stabilität in Afghanistan. Diesbezüglich hat man an verschiedenen internationalen Konferenzen teilgenommen."
Der iranische Außenamtsprecher weiter: "Der Lösungsweg Afghanistans besteht in der Entwicklung, Aufbau und Wiederaufbau dieses Lande. Durch Aufzwingung, Okkupation und ausländische Einmischung wird das Problem dieses Landes nicht beseitigt."
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums berichtet dann von einer möglichen Einbestellung des saudischen Botschafters in Teheran zur Beantwortung von Fragen über die jüngste Behandlung der iranischen Pilger.439546