Erneuter Übergriff jüdischer Siedler auf Al Aqsa-Moschee
Wie die iranische Korannachrichtenagentur Iqna unter Berufung auf die Internetseite CPI berichtet, waren zionistische Militärs an der Seite eines Ortskundigen in den Innenhof und andere Teile des Gotteshauses eingedrungen, wo sie dann beim Patrouillieren beobachtet wurden.

Indes gelang es auch extremistischen Siedlern, das Gebäude und das Innere der Moschee zu betreten. Dort begannen sie dann mit der Besichtigung der Räumlichkeiten.

Im Gegensatz dazu wurde den Palästinensern, die sich in der Nähe des Gotteshauses aufhielten, der Zutritt zur Moschee verwehrt. Laut dem Bericht hatten sich auch weitere Bewohner von El Quds auf den Weg zur Al Aqsa-Moschee gemacht, um die erste Gebetsrichtung der Muslime zu verteidigen und zu wahren.

In den letzten Tagen war es immer wieder zu Übergriffen von radikalen jüdischen Siedlern auf die Al Aqsa-Moschee gekommen. Anlass dafür war der Aufruf der Likud-Partei, das Gotteshaus in El Quds zu stürmen. Die Aktion ist bei den Muslimen auf großen Protest gestoßen.
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