Malaysia verstreut Verbrennungsrückstände von unbrauchbar gewordenen Koranbänden im Meer
Das geht aus einem Bericht der iranischen Korannachrichtenagentur Iqna unter Berufung auf die in Malaysia erscheinende Zeitung Star hervor.

Ein Verantwortlicher des Komitees für Religionsangelegenheiten im Land sagte in diesem Zusammenhang: Seit vergangenem November sind bei einer Sammelaktion in Moscheen und islamischen Schulen rund 200 islamische Schriften, darunter viele alte und unbrauchbar gewordenen Koranbände eingezogen worden.

Im März hat man diese Schriftwerke dann gemäß islamischen Bräuchen und Gepflogenheiten verbrannt und die Asche davon wurde im Meer verstreut.

Mit der Einsammlung von alten und nicht mehr verwendbaren Koranbänden und deren ordnungsgemäßer Verbrennung will man einer Entweihung des heiligen Buches der Muslime vorbeugen.
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