Aufruf für Muslime, sich gegen hassgeschürten Film zu vereinen

Die Kommission für Islamische Menschenrechte (IHRC), mit ihrem Hauptsitz in London, verurteilt den Film „Lady of Heaven“, der im Moment in den Kinos des gesamten Landes gespielt wird.

Im Bericht des IHRC heißt es:

Wir rufen die Muslime in Britannien dazu auf, sich gegen den Film zu vereinen. Mit seinen abwertenden Portrait eminenter muslimischer Persönlichkeiten der frühen islamischen Geschichte, einschließlich der Ehefrau des Propheten Mohammad, repräsentiert der Film eine schiere Provokation und dreisten Versuch, Zwietracht und Uneinigkeit in das Haus des Islams zu säen.

Der Filmschreiber, Yassir-al-Habib, ist ein wohlbekannter Hassschürer, der in Kuweit für die Verbreitung hasserfüllter, sektiererischer Erzählungen inhaftiert worden war.

Seine Ansichten und Aktivitäten waren von Sunniten und Schiiten, die nach der Quelle seiner Untertützung und Finanzierung gefragt hatten, gleichermaßen verurteilt wroden.

Letzten Januar hatte sich schiitische Gelehrte im Vereinigten Königreich über diesen Film beschwert und sagten, dass alles, was Trennung und Spaltung unter den Muslimen hervorrufen würde, nicht für ihren Glauben repräsentativ sei.

IHRC verurteilt die Filme der Cineworld Group deswegen, weil sie einem notorischen Hassprediger eine Plattform geben, um Zwietracht zu säen. Aufgrund der ablehnenden Haltung gegen diesen Film in muslimischen Gemeinden, den kriminellen Hintergrund des Schriftstellers und der feindlseligen Absicht des Films hätte sich die Firma nie dazu bereiterklären sollen, diesen Film auszutrahlen.

 

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