IQNA

Interreligiöses Dialogtreffen in Maschad beendet

8:42 - June 13, 2022
Nachrichten-ID: 3006287
TEHERAN (IQNA) – Vertreter veschiedener Glaubensrichtungen versammelten sich im Heiligen Schrein des Imam Reza (a.s.), um einen größeren interreligiösen Dialog zu diskutieren.

Die wissenschaftliche und kulturelle Organisation des Heiligen Schreins Imam Rezas (a.s.) hat die Abschlusszeremonie des ersten vorläufigen Treffens der Internationalen Versammlung und des interreligiösen Dialoges Imam Reza im Heiligen Schrein zu Ehren des Jahrestages des Geburtstags Imam Rezas abgehalten.

Eddie Daniel, der Vertreter der Assyrischen Kirche des Ostens, sagte: „Versammlungen wie diese zeigen die Einheit der verschiedenen Glaubensrichtungen im Iran.“

Bei seiner Ansprache zu Beginn der Zeremonie am 9. Juni in der Quds-Halle, bei der auch Vertreter anderer Glaubensrichtungen anwesend waren, sagte Daniel: „Diese Versammlung steht in einer Linie mit einer Reihe von Dialogen, die während der Ära des heiligen Propheten (s.a.) und Imam Alis zu Beginn des Aufstiegs des Islams abgehalten worden waren, die zum Ziel hatten, Unterschiede glätten und mit anderen Glaubensrichtungen zu verkehren.“

Der Vertreter der Ostkirche betonte, dass Teufel, nicht Menschen, Gegenstand des Krieges und des Konflikts gewesen seien, wobei er sagte: „Der Allmächtige Gott hat für uns die Türen des Dialogs geöffnet, um uns gemeinsam hinzusetzen und miteinander zu reden.“

Der Sekretär des Höchsten Gerichts der Kulturellen Revolution, Hodschat-ol-Islam Seyyed Saeedreza Ameli versicherte: „Imam Reza hatte immer wissenschaftliche Probleme durch Dialog untersucht und den Leuten erklärt. Während seiner Lebenszeit griff er auf vernünftiges Denken und Dialog zurück, um viele Probleme mit Andersgläubigen zu lösen.“

Hodschat-ol-Islam bezog sich auch auf die globale Ausrichtung des Geistes und sagte: „Er verfügte über ein grundlegendes Verständnis der Lehren des Propheten und wusste über die früheren Religionen perfekt Bescheid. Deshalb müssen wir einen solchen globalen Blick annehmen, um drückende Weltprobleme behandeln zu können.

An einer anderen Stelle der Versammlung nannte Dr. Ahad Faramarz Gharamaleki, der Leiter der Islamischen Forschungsstiftung, den interreligiösen Dialog als einen der Segen der Islamischen Revolution von 1979 und den Iran als das Zentrum interreligiöser Aktivitäten während der letzten vierzig Jahre.

Gharamaki sagte: „Imam Reza ist das Vorbild des methodischen Dialogs zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen; daher ergriff der Heilige Schrein 2018 die Initiative, die Erste Internationale Konferenz über Interreligiösen Dialog abzuhalten.“

Er sprach vier wissenschaftliche Sitzungen lang über interreligiösen Dialog, sofern es die vierzigjährige Erfahrung der Islamischen Revolution sowie das Leben und die Lebensführung des Imam Rezas betraf.

Der Leiter der Islamischen Forschungsstiftung schloss, dass die Organisation vor der Hauptversammlung im Jahr 2023 dreißig Vortreffen im Iran und in anderen Ländern abhalten werde.

(Quelle: Astan Quds Razavi)

 

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