
IQNA: Der Stadtrat von Glasgow in Schottland genehmigte offiziell Pläne zur Entwicklung einer Moschee und eines Gemeindezentrums im Stadtteil Crosshill. Ziel ist es die Einrichtungen zu modernisieren und die Dienstleistungen für die Gläubigen in der Moschee zu verbessern, um so ihre Nachhaltigkeit und ihre Rolle in der lokalen Gemeinschaft zu stärken. (Quelle: Abut Islam)
Das Al Farooq Islamic Community and Education Centre in der Dixon Street in Crosshill stellte im vergangenen Jahr einen formellen Antrag auf Erweiterung seiner Räumlichkeiten, um dem wachsenden Bedarf der Gläubigen und Besucher gerecht zu werden.
Der Planungsausschuss des Stadtrats von Glasgow stimmte dem Vorhaben endgültig zu und genehmigte damit den Bau eines eingeschossigen Anbaus im Rahmen der Erweiterung der Moschee. Der neue Bereich wird separate Waschräume umfassen, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden und die langfristige Zukunftsfähigkeit des Zentrums zu sichern.
Die Projektmanager erklärten, dass die Entwicklung nach höchsten Standards und unter Verwendung hochwertiger Materialien erfolgen wird, wobei der historische Charakter des umliegenden Stadtbildes respektiert und sichergestellt wird, dass der neue Abschnitt architektonisch mit dem bestehenden Gebäude und seiner Umgebung kompatibel ist.
Das Bauvorhaben stößt in der Bevölkerung auf breite Zustimmung; 350 Moscheeaktivisten unterzeichneten eine Petition zur Unterstützung des Vorhabens. Die Stadtplaner von Glasgow halten den Bau für eine sinnvolle Ergänzung des bestehenden Gebäudes und gehen davon aus, dass sich dessen Nutzung dadurch nicht grundlegend verändern wird.
Während der Sitzung erörterte der Planungsausschuss die Parkplatzfrage und betonte, dass das geplante Bauvorhaben die Funktion des Gebäudes nicht verändern wird. Er schlug außerdem vor, Fahrradstellplätze einzurichten, um Gläubige zu ermutigen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Moschee zu kommen.
Am Ende der Sitzung stimmte der Rat der Empfehlung der Planungsbehörden zu dem Projekt die Genehmigung zu erteilen, sodass das islamische Gemeinde- und Bildungszentrum Al-Farooq mit dem Bauvorhaben fortfahren kann. Dadurch werden die Einrichtungen verbessert während gleichzeitig die religiöse und soziale Funktion des Zentrums erhalten bleibt und es weiterhin der muslimischen Gemeinde dient.
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