IQNA

Wieder leben (Folge 3)

0:19 - March 28, 2023
Nachrichten-ID: 3008017
TEHERAN (IQNA) – In einer von IQNA zum Ramadan 2023 produzierten Vorlesungsreihe diskutiert der Koranforscher Scheich Mohammad Hadsch-Abolqasem Doolabi das Thema „Familie und die Frau aus der Sicht des heiligen Korans“. Hier ist die dritte Folge:

Folge 3

بسم الله الرحمن الرحیم

Im Namen Gottes des Gnädigen, des Barmherzigen, den wir um Hilfe anflehen! Der Friede und der Segen Gottes mögen über Mohammad (Friede sei mit ihm) und seiner reinen Familie sein!

„Da nahm der Herr sie gnädig an und ließ sie auf schöne Weise heranwachsen und ließ Zacharias sie betreuen.“ (Al-Imran, Vers 37).

Gott, der Allmächtige, reflektiert die Geschichte von Maria in den Versen des dritten Teils des Korans, und wir werden über einige Punkte der Geschichte, die sich auf das Thema „Frauen und Familie“ beziehen, diskutieren.

Der erste Punkt ist, einen guten Namen zu wählen. In der ersten Sure ist erwähnt worden, dass die Mutter Mariams ihr Kind „Mariam“ nannte und war auf diesen Namen stolz gewesen: „...und ich habe sie Mariam genannt.“ „Mariam“ bedeutet „fromme, tugendhafte Frau“. Es ist die Pflicht der Eltern, für das Kind einen guten Namen zu wählen. Der heilige Prophet (Friede sei mit ihm), hatte zu Imam Ali (A.S.) gesagt: „Oh Ali! Ein Kind hat das Recht, dass es seinem Vater obliegt, ihm einen guten Namen zu geben.“

Der zweite Punkt ist, dass man versucht, das Kind spirituel zu bilden. Die Mutter Mariams hatte (zu Gott) gesagt: „Und ich möchte, dass sie und ihre Nachkommen bei dir Schutz finden vor Satan, dem Gesteinigten.“ (Vers 36). Es ist die Pflicht von Vater und Mutter, die Beziehung ihrer Knider zu Gott zu stärken und sie gläubig zu erziehen. Imam Ali (A.S.) hatte gesagt: „Es ist das Recht eines Kindes den Eltern gegenüber, dass es recht erzogen wird und dass sie ihm den Koran lehren.“ Es ist die Pflicht von Vater und Mutter, dass sie ihren Kindern den Koran lehren.

Der dritte Punkt ist, dass man eine geeignete Umgebung für die Erziehung des Kindes bereitstellt. Mariam wurde von ihrer Mutter zu einem Gebetsplatz geschickt. Ein frommer Mann hatte die Verantwortung über ihre Erziehung übernommen: „...und ließ sie von Zacharias betreuen.“ (Vers 36).

Vater und Mutter haben hinsichtlich der Erziehung ihrer Kinder Verpflichtungen. Dazu gehört, dass man für die Erziehung des Kindes für eine geeignete Umgebung sorgt. Wenn die Umgebung nicht rein ist, dann wird das Kind von der korrupten Umgebung beeinflusst werden. Deshalb sind die Universität und Schulen, wo die Jugentlichen und Kinder lernen, bei ihrer Erziehung sehr einflussreich.

Der letzte Punkt wendet sich dem Status der Frau, den sie bei der spirituellen Erziehung des Kindes hat, zu.

Die Verse der Sure al-Imran zeigen, dass Frauen einen Punkt erreichen können, wo sie von Engeln angesprochen werden können: „Und als die Engel sagten: ,Mariam! Gott hat dich auserwählt und reingemacht! Er hat dich vor den Frauen der Welt auserwählt.“ (Vers 42). Mariam hatte einen sehr erhabenen Platz erreicht und wurde zu der Mutter eines der großen Botschafter Gottes. Nachdem man die Ansicht des Korans über Frauen und Mädchen mit der Ansicht berühmter und einflussreicher Personen in der gegenwärtigen Welt vergleicht, dann sehen wir, dass die Slogans und Propaganda des Westens ein bloßes Werkzeug sind, um Frauen mehr und mehr zu missbrauchen und auszunehmen. Zum Beispiel hatte einer der westlichen Wissenschaftler, Arthur Schopenhauer, der einer der größten Philosophen Europas war und als der Vater wichtiger Wissenschaften wie der Psychologie galt, geglaubt, dass Frauen einen niedrigeren Status als Männer haben, und ihre Rolle sei es, die Bedürfnisse des Mannes zu erfüllen und sie als diejenigen vorzustellen, die für die Pflege der Kinder zuständig sind. Er hielt Frauen für gering und dumm und beleidigte Frauen mit bestimmten Phrasen.

Auf der anderen Seite hat der liebe Führer der Islamischen Revolution und unser Imam inspiriert von den Lehren des Islams und Schiismus eine respektvolle und menschliche Meinung von den Frauen. Aus seiner Sicht sind Frauen die Lehrerinnen der Gesellschaft. Imam Chomeini (R.A.) als der Architekt der Islamsichen Revolution, sagte über die Erziehungsrolle der Frauen: „Der Schoß der Mutter ist die beste Schule, in welcher ein Kind erzogen wird.“

   Gott beschütze Sie!

 

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