IQNA

27 Angriffe auf die Al-Aqsa-Moschee im Dezember

20:09 - January 10, 2026
Nachrichten-ID: 3014182
IQNA- Einem Bericht zufolge führten israelische Siedler im vergangenen Dezember 27 Razzien in der Al-Aqsa-Moschee durch und 53 Mal wurde die Ausstrahlung des Gebetsrufs in der Ibrahimi-Moschee verhindert.

IQNA: Zionistische Siedler überfielen im vergangenen Dezember 27 Mal das Gelände der Al-Aqsa-Moschee und israelische Besatzungstruppen verhinderten 53 Mal die Ausstrahlung des Gebetsrufs in der Al-Aqsa-Moschee im besetzten Hebron. (Quelle: Al-Quds)

Das Ministerium für Stiftungen und religiöse Angelegenheiten Palästina gab in einer Erklärung bekannt: Zionistische Siedler, unterstützt von den israelischen Besatzungstruppen, stürmten im Dezember 27 Mal das Gelände der Al-Aqsa-Moschee und verhinderten Besatzer 53 Mal die Übertragung des Gebetsrufs in der Al-Aqsa-Moschee.

Das Ministerium fügte hinzu: Diese Razzien sind Teil einer Politik die darauf abzielt die jüdische religiöse Präsenz auf dem Gelände der Al-Aqsa-Moschee zu normalisieren, einschließlich der Abhaltung gemeinsamer Talmudzeremonien und Tragens von Gebetsgewändern.

In der Erklärung hieß es weiter: Der östliche Teil der Moschee in der Nähe der Gebetshalle Bab al-Rahma entwickelte sich zum Hauptziel für die Siedler um dort Zeremonien abzuhalten.

Das Ministerium stellte fest, dass Siedler auf dem Platz an der Westmauer westlich der Al-Aqsa-Moschee ausgelassene Feierlichkeiten abhielten, die mit dem Beginn des hebräischen Monats Chanukka zusammenfielen.

Nach Angaben des Ministeriums ereignete sich dieser Vorfall unter Aufsicht und Schutz der israelischen Polizei, die die der Islamic Endowments Authority unterstehenden Wachen der Al-Aqsa-Moschee während der Razzien an der Ausübung ihrer Pflichten hinderte.

Bezüglich der Ibrahimi-Moschee erklärte das Ministerium: Im Dezember verhinderten die Besetzer 53 Mal den Gebetsruf und den Zutritt von Angestellten zum Moscheegelände und schlossen das Basartor um Gläubige am Betreten zu hindern.

Das Ministerium fügte hinzu: Unterdessen veranstalteten Siedler in dem besetzten Gebiet in der Nähe des Osttors leidenschaftliche und provokante Feierlichkeiten und verhinderten die Ausstrahlung des Mittagsgebetsrufs.

Das Ministerium erklärte außerdem: Die Besetzer stellten zwei Wohnwagen im Grünbereich der Moschee neben dem Elektrikraum auf, umstellten das Gebiet mit Absperrungen und behinderten die Arbeit der Mitarbeiter des Ministeriums für Stiftungen.

Das Ministerium verurteilte diese täglichen Übergriffe und rief die Palästinenser auf diese beiden Moscheen aufzusuchen und dort während der Gebetszeiten und auch sonst anwesend zu sein, da ihre Anwesenheit in diesen beiden Moscheen sie vor israelischen Übergriffen schützen wird.

 

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