In Osnabrück soll im Jahr 2011 eine Grundschule abrahamitischer Religionen für muslimische, jüdische und Kinder christlichen Glaubens eingerichtet werden.
Wie die iranische Korannachrichtenagentur unter Berufung auf igmg. berichtete, sagte Theo Paul, Generalvikar im Bistum Osnabrück dies und ergänzte: "Dieser Entschluss wurde im Bischofsverein der Stadt Osnabrück gefasst. Mit dem Projekt sollen Kinder schon in frühen Jahren mit den Lehren und Überzeugungen anderer Konfessionen bekannt gemacht werden und lernen deren Anhängern Respekt entgegen zu bringen."
Wie er weiter bekannt gab, kooperieren sowohl der muslimische Verein der Stadt wie auch die jüdische Gemeinde bei der Ausführung dieses Projekts miteinander, denn die Einrichtung einer interreligiösen Schule kann zu Frieden in der Gesellschaft und zu einem problemlosen Miteinander verschiedener Glaubensanhänger führen.
Ebenso äußerste sich Michael Grünberg, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde erfreut über diesen Beschluss und sagte: "Sämtliche Gerichte, die im Speisesaal dieser Schule aufgetischt werden, entsprechen den jeweiligen Religionsvorschriften und muslimische und jüdische Kinder wird ermöglicht, aus Fleischarten außer Schweinefleisch zu wählen; hiermit werden Kinder christlichen Glauben schon in den Kinderschuhen mit dem Islam und Judentum bekannt und lernen, diesen Religionen Respekt zu zollen."
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