International: Kräfte des Ale Khalifa-Regimes haben im Zuge ihrer weiteren Verletzung der Rechte schiitischer Bürger in Bahrain Pilger, die aus dem Irak zurückkamen, einer Leibesvisitation unterzogen.
Wie Iqna unter Berufung auf die im Libanon erscheinende Zeitung al Enteqad berichtet, gab der Menschenrechtsverein in Bahrain in einer Erklärung bekannt, dass die Pilger am Flughafen der Hauptstadt Manama bei ihrer Rückkehr aus den heiligen Gebieten im Irak aufgehalten und einer Leibesvisitation unterzogen wurden.
Mehr als 30 Pilger seien stundenlang am Flughafen festgehalten worden, wo Sicherheitskräfte des Ale Khalifa-Regimes sie außerdem inhuman behandelten. Sie setzten Spürhunde auf die Pilger an, und forderten sie auf, geheiligte Erde, die sie vom Grabmal des dritten Imam der Schiiten, Imam Hussein (a.s.) aus Kerbala mitgebracht hatten, herauszurücken und abzugeben.
Der bahrainische Menschenrechtsverein verurteilte dieses Vorgehen und gab bekannt, dass ein solches Vorgehen gegen die Paragraphen 18, 19 und 22 des Grundgesetzes in Bahrain verstoße, in denen die freie Meinungsäußerung verankert sei. Außerdem sei es ein Verstoß gegen international geltende Bürgergesetze.
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