IQNA

7:15 - February 10, 2017
Nachrichten-ID: 2271822
Wissenschaft und Kultur: Ein Studienabgänger der ägyptischen Al Azhar hat erklärt, die islamische Umma solle sich für den Verrat, welchen sie am Erbe der heiligen Propheten (s.) begangen hat, entschuldigen.
Das sagte Scheich Tadschoddin Al-Halali auf der Konferenz „Islamische Einheit – Islamisches Erwachen und Islamische Revolution Iran“, die am vergangenen Dienstag und Mittwoch in Teheran ausgetragen wurde.

Al-Halali war mehrere Jahre hinweg als Mufti in Australien tätig und nun ist er nach Ägypten zurück gekehrt.

Der ägyptische Geistliche bemerkte auf der Konferenz weiter: Falls man ein Gerät erfinden könnte, mit dem sich die Liebe messen ließe, so würde es die Zugneigung, welche das ägyptische Volk für die Ahl-ul-Bait (a.s) empfindet, aufzeigen können. Diese Liebe ist unzertrennlich von uns Ägyptern und ist in unseren Blut und unserem Herzen verankert.

"In den wichtigsten Quellen der Sunniten, die sich mit Überlieferungen befassen, wurde auf die Saqalein-Hadithe, die direkten Aussprachen von Prophet Muhammad (s.), hingewiesen. Die islamische Umma muss sich beim heiligen Propheten des Islam (s.) dafür entschuldigen, dass sie sich an Seinem Erbe vergangen hat", so der ägyptische Geistliche weiter.

Auf eine Frage, wie er die Zukunft Ägyptens sehe, sagte Al-Halali: "Wir hoffen, dass sich mit Gottes Hilfe alles auf einmal entscheidet und das ägyptische Volk dank seiner Entschlossenheit den endgültigen Sieg davontragen wird. Bei den jüngsten Parlamentswahlen haben zu 80 Prozent die Islamisten gesiegt. Somit mussten die Elemente Husni Mubaraks das Feld räumen."
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