IQNA

12:36 - October 15, 2018
Nachrichten-ID: 3000254
André Yorulmaz ist Sohn eines Muslims und ein ehemaliges AfD-Mitglied. Im F.A.Z.-Gespräch erklärt er, warum die AfD eine Plattform für liberale Muslime sein könnte – und wie sie ihre Radikalität verlieren kann.

Herr Yorulmaz, was denken Sie als Sohn eines Muslims, wenn Sie von einer möglichen Gruppe „Muslime in der AfD“ hören?

Ich bin immer wieder verwundert, wie die AfD es schafft, diese Themen – es gab ja auch „Homosexuelle in der AfD“ und jetzt die „Juden in der AfD“ – medienwirksam zu vereinnahmen. Sollte es die „Muslime in der AfD“ geben, könnte die Partei weitere Wählergruppen aus der Mitte der Gesellschaft an sich binden. Ich glaube nämlich, dass es viele Muslime gibt, die gern mal ein paar kritische Worte darüber verlieren würden, wie der Islam zum Teil in Deutschland ausgelebt wird.

 

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ehemaliges-afd-mitglied-im-gespraech-warum-islamkritik-berechtigt-ist-15833251.html

Stichworte: IQNA ، André Yorulmaz ، AfD ، Muslime
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