
Laut dem Nachrichtenportal RT Arabic teilte Scheich Omar Kiswani, Direktor der Al-Aqsa-Moschee, am heutigen Sonntag, 15. März 2020, mit: "Das Amt für religiöse Stiftungen in Al-Quds (Waqf-Behörde Jerusalem) hat beschlossen, alle Innenräume der Al-Aqsa-Moschee zu schließen, um die Gesundheit der Betenden zu schützen. Muslime können aber im Freien beten."
Die Tore zu der gesamten Anlage, dem Tempelberg, sollten aber für Betende geöffnet bleiben, fügte Scheich Omar Kiswani hinzu.
Palästinensische Medien berichteten aber heute Morgen, dass die meisten Tore der Al-Aqsa-Moschee von den Soldaten des Besatzungsregimes geschlossen wurden. Die zionistischen Streitkräfte hatten den Palästinensern den Zugang zu der Anlage in der Altstadt von Jerusalem verboten.
Nach Bericht der palästinensischen Nachrichtenagentur "PNN" wurden zudem mit Ausnahme von drei Toren die muslimischen Zugänge zum Tempelberg geschlossen. Der einzige Zugang für Nichtmuslime, das sogenannte Mughrabi-Tor, ist demnach weiterhin geöffnet.
Das zionistische Regime hat die Freizeitaktivitäten massiv eingeschränkt, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Versammlungen mit mehr als zehn Personen sind verboten. Schulen, Universitäten und Kindergärten sind geschlossen, ebenso Kinos, Theater, Gebetshäuser und Restaurants.