IQNA

23:59 - September 28, 2020
Nachrichten-ID: 3003149
Teheran (IQNA)- Wie Tausend andere irakische Frauen, die Arbain-Pilger bedienen, spart die ehrwürdige Frau „Umm Jaber“ das ganze Jahr Geld, um die Versorgung der wandernden Arbain-Pilger zu übernehmen.

Die Arbain-Wallfahrt ist der größte Pilgermarsch der Muslime.

Auf dem Weg von Basra nach Karbala sind Stände und große Zelte (Mawakeb) aufgebaut, an denen Leute die wandernden Pilger bedienen und sie mit kostenlosem Essen versorgen oder ihnen eine Unterkunft anbieten.

Schon unterwegs kann man die Freundlichkeit, Opferbereitschaft und Gastfreundschaft der irakischen Bevölkerung spüren.

Dem IQNA-Bericht zufolge spart die ehrwürdige Frau „Umm Jaber“ – wie Tausend andere irakische Frauen -  das ganze Jahr Geld, um die Versorgung der wandernden Arbain-Pilger zu übernehmen.

Umm Jaber bedient seit 10 Jahren Arbain-Pilger. Sie wartet monatelang in der Hoffnung, dass sie die Arbain-Pilger bedienen kann.

Obwohl ihr Lohn für die laufenden Lebenskosten und Kosten der Medikamente nicht reicht, hält sie es für einen Segen, die Pilger zu bedienen.

Mit ihren Ersparnissen kauft sie jedes Jahr Zelte, Kochutensilien, Klimaanlage, Teppiche usw., damit sich die Pilger wohl fühlen.

Umm Jaber wohnt in der südirakischen Provinz Dhi Qar. Dieses Jahr bedient sie auch in ihrem eigenem Zelt die Arbain-Pilger.

 

Die Arbain-Wallfahrt ist der größte Pilgermarsch der Muslime. Millionen begeisterter Muslime halten das Andenken an den 40. Tag nach dem Märtyrertod von Imam Hussein (a.), dem Enkelsohn des Propheten Mohammad (s.), lebendig und ziehen jedes Jahr zu Fuß zum Heiligtum Imam Husseins in Karbala.

 

حکایت ام جابر و خدمت به زوار اربعین

 

 

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