IQNA

20:02 - May 07, 2021
Nachrichten-ID: 3004185
Teheran (IQNA)- Am heutigen Freitag fanden sich Tausende Menschen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa zusammen, um den 1970 von Imam Chomeini ausgerufenen Al-Quds-Tag mit einer Demonstration zu begehen. In anderen Städten Jemens gab es auch anti-israelische Kundgebungen.

Wie Al-Mayadeen berichtete, nahmen Hunderttausende Menschen an einer Großdemonstration anlässlich des jährlichen Al-Quds-Tages am letzten Freitag des muslimischen Heiligen Monats Ramadan teil.

Mit Flaggen, Plakaten, Spruchbändern und einer massiven Mobilisierung demonstrierten Jemeniten am heutigen Freitag in den Straßen der Hauptstadt gegen Israel. Die Demonstranten bekundeten ihre Solidarität mit den Palästinensern.

Demonstranten trugen auch Bilder von Abdul Malek al-Houthi, dem Anführer der jemenitischen Ansarullah-Bewegung.

Gleichzeitig fanden in vielen weiteren Städten Jemens große Demonstrationen statt. Die Menschen gingen auf die Straße, um gegen Israel zu demonstrieren.

Demonstranten verurteilten die jüngsten Angriffe der israelischen Streitkräfte auf Palästinenser im Ostjerusalem. Verurteilt wurde auch die Zwangsräumung und Vertreibung von palästinensischen Familien in Scheich Dscharrah durch Israel. Die Demonstranten skandierten auch Parolen gegen die USA.

 

Erstmals zum sog. Al-Quds-Tag aufgerufen hatte 1979 der iranische Revolutionsführer Imam Chomeini. Er erklärte es damals zur (religiösen) Pflicht eines jeden Moslems, „Palästina zu befreien“ und für die Vernichtung des „zionistischen Regimes“ zu kämpfen.

 

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