IQNA

Nach Mord an vier Muslimen in Albuquerque Erhöhung der Sicherheit in Moscheen in Houston

23:26 - August 10, 2022
Nachrichten-ID: 3006640
Teheran (IQNA) – Nachdem in Albuquerque vier Muslime innerhalb von zehn Tagen getötet worden waren, werden die Sicherheitsmaßnahmen um die Moscheen in Houston erhöht werden.

Während die Untersuchungen dieser Morde forgesetzt werden, sorgen Strafverfolgungsbeamte wie der Chef der houstoner Polizei Troy Finner und Bürgermeister Sylvester Turner für mehr Überwachung um die Moscheen herum.

Die muslimische Gemeinschaft von Houston ist mit elf Prozent der Stadtbürger, die sich als Muslime bezeichnen, kräftig, aber trotzdem hat es 2001 Angriffe auf die Gemeinde gegeben.

Der Direktor des Rates für amerikanisch-islamische Beziehungen in Houston, William White, sagte: „Es war auf Häuser von Muslimen geschossen worden, in Katy war eine Moschee beschossen worden. Jemand hatte Schweineköpfe vor dem Eingangstor hinterlassen, es hatte verärgerte oder hasserfüllte Briefe an Mitglieder der muslimischen Gesellschaft gegeben. Diese Briefe waren auch an Häuser und Autos geheftet worden. Und Muslime dieser Stadt hatten während der letzten 21 Jahre ein generelles Angstgefühl gehabt.“

White sagte zudem, dass die muslimische Gemeinde eine gute Beziehung zu den gewählten Beamten unterhalte, aber er fügte auch hinzu, dass die Furcht in der lokalen Gemeinde bliebe.

Andere muslimische Führer, wie Imam Mohammad Ahmad Khan in Fort Bend, fühlen, als ob die houstoner Gemeinde von einem privilegierten Platz käme, mit solch einer Wohlstandgemeinschaft in der Umgebung. Er sagte: „Als Muslime stehen wir mal gerade mit der Gemeinschaft in Verbindung, die uns umgibt. Manchmal , wenn man an Orten ist, wo die muslimische Bevölkerung nicht so robust ist und nicht so gut in Verbindung steht, kann es viel herausfordernder sein.“

Imam Ahmad fügte noch hinzu, dass diese Art von Angriff den Eindruck mache, dass die gesamte muslimische Gemeinschaft in Gefahr sei: „ Wenn jemand sagt: ,Hej, ich geh mal raus um Einen wegen seiner Religion zu töten.“, dann zeichnet das automatisch eine Zielscheibe auf den Rücken all derer, die diesen Glauben haben.“

White schlägt jetzt muslimischen Bürgern vor, besonders dann vorsichtig zu sein, wenn sie in der Stadt Plätze mit einer muslimischen Mehrheit besuchen: „Wir rufen Gemeindemitglieder dazu auf, tagsüber, wenn sie die Moschee besuchen, wenn sie Plätze in Gegenden mit einer muslimischen Mehrheit besuchen, wie halale Lebensmittelläden, sowie arabische und südasiatische Restaurants, wachsam zu sein, Reisegruppen sollten nicht unabhängig sein.“

Quelle: houstonpublicmedia.org

 

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