IQNA

Entwicklungen in Palästina

Von der hundert Kilometer langen Mauer im Westjordanland bis hin zur Erleichterung der Reise der Zionisten nach Katar

23:47 - November 16, 2022
Nachrichten-ID: 3007224
Teheran (IQNA)- Zionistische Medien gaben bekannt, dass Benny Gantz, der Verteidigungsminister dieses Regimes dem Bau einer neuen Betonmauer im Norden der besetzten Westbank zugestimmte. Andererseits sprach Yair Lapid, der Premierminister des zionistischen Regimes mit dem Außenminister von Katar über die Reise der Zionisten nach Katar am Vorabend der Fussball-WM.

Laut IQNA unter Berufung auf das Palästina-Informationszentrum verstärkten palästinensische Jugendliche mit der Verschärfung der Gewalt des zionistischen Regimes im Westjordanland auch ihre Angriffe auf die Streitkräfte dieses Regimes und zionistischen Siedlern.

 

Intensivierung der Operationen gegen die Zionisten

Palästinensisches Informationszentrum berichtete: Palästinensische Widerstandskämpfer führten in den letzten 24 Stunden 26 Widerstandsoperationen im Westjordanland durch. Das Zentrum gab bekannt, dass die prominentesten Operationen darin bestanden Steine ​​und Molotowcocktails auf Autos der Siedler zu werfen und Sprengstoff auf die Besatzer.

Palästinensische Jugendliche warfen Molotow-Cocktails und Steine ​​auf die Autos der Siedler in Azon-Siedlungen und auf das Hotel in Qalqilya. Auch in der Nähe der Stadt Beit Omar in Hebron zielten sie mit Molotow-Cocktails und Sprengstoff auf die Besatzer und bewarfen die Autos der Siedler mit Steinen.

Diese Zusammenstöße fanden an zehn Konfrontationspunkten in den Regionen Ramallah, Qalqilya, Jericho und Hebron statt. Das Westjordanland und Jerusalem waren im vergangenen Oktober Zeugen einer signifikanten und qualitativen Eskalation von Widerstandsoperationen.

Dieses Informationszentrum verzeichnete letzten Oktober zweitausend Widerstandsoperationen, die zum Tod von zwei Soldaten und einem Siedler und zur Verwundung von 81 weiteren Zionisten führten.

 

Yair Lapids Kontakt mit dem Außenminister von Katar

Der Nachrichtensender I24 des zionistischen Regimes gab am Abend (Montag) in einer Nachricht auf seiner arabischen Website bekannt dass „Yair Lapid“, der Premierminister dieses Regimes heute mit Scheich „Mohammed bin Abdulrahman Al Thani“, Außenminister von Katar telefoniert habe.

Laut diesen Nachrichtenmedien fand das Telefonat zwischen Lapid und Al-Thani nach der Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen Tel Aviv und Doha über die Eröffnung eines israelischen diplomatischen Büros in Katar statt um während der Weltmeisterschaft 2022 konsularische Dienstleistungen zu erbringen. Tausende Fußballfäns kamen in dieses arabische Land am Persischen Golf.

Und das, obwohl der Premierminister des zionistischen Regimes am vergangenen Donnerstagabend in einer Nachricht auf seinem Konto im sozialen Netzwerk Twitter ankündigte dass für die Teilnahme israelischer Fans an der Fußball-WM 2022, die am 20. November in Katar beginnt, Direktflüge zwischen den besetzten Gebieten und diesem Land gestartet werden.

In seiner Twitter-Nachricht schrieb Lapid dazu: Wir haben arrangiert dass Israelis mit Direktflügen reisen um an der WM in Katar teilzunehmen und ein israelisches Büro wird in Katar eröffnet um die israelischen Fans zu betreuen, die die WM besuchen werden.

Der Premierminister des zionistischen Regimes kündigte auch den Abschluss einer Vereinbarung über die Bereitstellung konsularischer Dienstleistungen für die Bürger dieses Regimes durch ein israelisches Konsularteam in Katar an und nannte das was er ankündigte „eine gute Nachricht für Fußballfans und alle Bürger Israels“.

 

Plan der 100 Kilometer langen Mauer der Zionisten im Westjordanland

Die Medien des zionistischen Regimes berichteten am Montag, Verteidigungsminister Benny Gantz habe dem Bau einer neuen Betonmauer im Norden der besetzten Westbank zugestimmt.

Medienberichten zufolge genehmigte Gantz den Bau einer 100 Kilometer langen Betonmauer im Norden der Westbank. Diese Bestätigung findet statt während die Besatzungsarmee im Rahmen des Plans zur Eindämmung des palästinensischen Widerstands vor dessen geografischer und sozialer Ausdehnung das Regime Angst hat mit einer großangelegten Kampagne in diesen Gebieten droht.

Dieser Plan wurde genehmigt nachdem die palästinensischen Widerstandsoperationen im Westjordanland insbesondere im Norden dieser Region beispiellos zunahmen und die zionistische Armee und die israelischen Sicherheitsinstitutionen gegen diese Operationen machtlos blieben.

Offiziellen israelischen Quellen zufolge wurden seit Anfang dieses Jahres mindestens 24 Israelis bei palästinensischen Operationen im Westjordanland getötet und Dutzende weitere verletzt. Der Schwerpunkt dieser Operationen lag im Norden der Westbank.

 

Präsident des sudanesischen Regierungsrates rief Netanjahu an

Andererseits gab das Büro von „Benyamin Netanyahu“, dem Premierminister, der mit der Bildung des neuen Kabinetts des zionistischen Regimes beauftragt ist Montagabend eine Erklärung ab und gab bekannt dass „Abd al-Fattah al-Barhan“, der Leiter des sudanesischen Regierungsrates eine Nachricht schickte in der er seinen Sieg bei den Parlamentswahlen dieses Regimes bestätigte.

Laut dieser Erklärung sagte al-Barhan in seiner Botschaft an Netanjahu: „Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Sieg bei den Wahlen und freue mich darauf unsere Zusammenarbeit fortzusetzen um die Beziehungen in allen Bereichen zum Wohle der Bürger der zwei Länder zu stärken.

Im Januar letzten Jahres unterzeichnete der Sudan ein Abkommen zur Normalisierung der Beziehungen zu Israel und erhielt gleichzeitig finanzielle Hilfe von den Vereinigten Staaten während das Land wenige Wochen zuvor den Sudan von der Liste der Länder, die der Finanzierung des Terrorismus beschuldigt wurden gelöscht hatte.

Im Gegensatz zu den VAE, Bahrain und Marokko, die Ende 2020 ein Abkommen zur Normalisierung der Beziehungen zum zionistischen Regime unterzeichneten unternahm der Sudan nach der Unterzeichnung des Abkommens mit diesem Regime jedoch keine wesentlichen Schritte zur Stärkung der bilateralen Beziehungen.

 

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