
IQNA: Die islamische Widerstandsbewegung Palästinas (Hamas) bezeichnete die Aktion zionistischer Siedler die Moschee Hajiya Hamidah zwischen den beiden Städten Kafal Haris und Deir Astiya nordwestlich von Salafit im Westjordanland in Brand zu setzen als abscheuliches Verbrechen und klare Verletzung der Gefühle der Muslime und der Religionsfreiheit. (Quelle: Informationszentrum Palästinas)
Die Hamas erklärte in einer als Reaktion auf diese Schändung veröffentlichten Presseerklärung: Diese Aktion offenbart einmal mehr das Ausmaß an Barbarei und Rassismus der Besatzer gegenüber unserer Nation und ihren islamischen und christlichen Heiligtümern.
Die Bewegung betonte, dass die Eskalation der Verbrechen terroristischer Siedler gegen unser Land, unsere Nation und unsere heiligen Stätten mit der vollen Unterstützung und dem Rückhalt der faschistischen Besatzungsregierung erfolgt.
Die Hamas betrachtete diese Aktionen als einen verzweifelten Versuch den besetzten Gebieten Palästinas eine neue Realität aufzuzwingen und ihre Identität, Denkmäler und historischen Fakten zu verändern.
Am Ende der Erklärung forderte die Hamas-Bewegung ein entschiedenes internationales Vorgehen, um diese abtrünnige Gruppierung einzudämmen, die gegen jegliche internationalen Gesetze, Gebräuche und göttlichen Gesetze verstößt.
UN-Generalsekretär Antonio Guterres verurteilte aufs Schärfste den Angriff israelischer Siedler auf eine Moschee in der Stadt Dirastiya im Gouvernement Salfit im nördlichen besetzten Westjordanland.
UN-Sprecher Stephane Dujarric gab bekannt, dass Guterres die Tat aufs Schärfste verurteilte und zutiefst besorgt über die Brandstiftung an der Moschee durch eine Gruppe von Siedlern ist, die Land Palästina besetzten.
Guterres bezeichnete diesen Angriff und jeden Angriff auf religiöse Stätten als völlig inakzeptabel und betonte die Notwendigkeit Gebetsstätten stets zu respektieren und ihren Schutz zu gewährleisten.
Er verurteilte außerdem alle Angriffe zionistischer Siedler auf Palästinenser und deren Eigentum im Westjordanland und bezeichnete diese Ereignisse als Teil eines wachsenden Musters extremistischer Gewalt, das die Spannungen verschärft.
Erwähnenswert ist, dass am frühen Donnerstagmorgen eine Gruppe extremistischer Siedler die Moschee Al-Hajja Hamidah in der Stadt Dirastiya im Nordwesten von Salafist in Brand setzte und rassistische und anti-islamische Parolen an ihre Wände schrieb.
Der Siedlungsgegner Nazmi Salman erklärte: Eine Gruppe Siedler griff die Moschee an, schlug ein Fenster ein und schüttete Brandmittel hinein. Dadurch geriet ein Teil der Moschee in Brand und mehrere Teppiche verbrannten.
Er fügte hinzu, dass es Anwohnern und Zivilschutzkräften gelang das Feuer einzudämmen bevor es sich auf andere Teile der Moschee ausbreiten konnte. Salman wertete diese Aktion als Teil einer Reihe wiederholter Übergriffe von Siedlern auf religiöse Stätten in der Region.
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