
IQNA: In der Erklärung betont, dass trotz des akuten und anhaltenden humanitären Bedarfs die von Israel auferlegten neuen Registrierungsverfahren das Überleben von Dutzenden internationaler Organisationen bedrohen und dass diese Organisationen, wenn sich dieser Trend nicht ändert, gezwungen sein werden ihre Tätigkeit in den besetzten Gebieten Palästinas innerhalb von höchstens zwei Monaten einzustellen. (Quelle: Informationszentrum Palästina)
Nach Einschätzung dieser Organisationen wird der Abzug der internationalen Institutionen zu einer flächendeckenden Schließung von Gesundheitszentren, Einstellung der Verteilung von mehr als der Hälfte der Nahrungsmittelhilfe, Zusammenbruch der Notunterkünfte und Unterbrechung der lebenswichtigen Versorgung einschließlich der Behandlung aller in Gaza an akuter Unterernährung leidenden Kinder führen.
Die Erklärung stellt klar, dass der humanitäre Zugang eine völkerrechtliche Verpflichtung und keine politische Frage ist! Daher gefährden Israels jüngste Maßnahmen als bewusste Entscheidung das Leben von Zivilisten und Helfern und untergraben die Unabhängigkeit humanitärer Aktivitäten ernsthaft.
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