IQNA

Botschaft der Kirchen Moskaus an Iran:

Orthodoxe Christen stehen an der Seite des iranischen Volkes

21:28 - February 03, 2026
Nachrichten-ID: 3014286
IQNA- Die Kirchen der Diözese Moskau verurteilten in einer Botschaft an den Leiter der Organisation für Kultur und Islamische Beziehungen die Unruhen im Monat Januar und erklärten, dass ihre Kirchen das System und Volk Irans unterstützen.

IQNA: Die Kirchen der Diözese Moskau erklärten in einer Botschaft an Hojjatoleslam wal-Muslimin Mohammad Mahdi Imanipour unter Dank für die Schreiben des Leiters der Organisation für Kultur und Islamische Beziehungen in denen die Geschehnisse im Iran erläutert wurden: Wir verstehen Ihre Besorgnis über die Versuche die soziale Lage durch Missbrauch religiöser und nationaler Gefühle der Menschen zu destabilisieren und teilen diese Besorgnis mit Ihnen. (Quelle: Öffentlichkeitsarbeit der Organisation für Kultur und Islamische Beziehungen)

Die Kirchen der Diözese Moskau schrieben in ihrer Botschaft: Die russisch-orthodoxe Kirche widersetzte sich stets dem Missbrauch des Heiligen und dem was der Menschheit lieb ist. Die orthodoxen Christen stehen an der Seite des iranischen Volkes in seinem Widerstand gegen die destruktiven Kräfte, die die Stabilität der Gesellschaft bedrohen und Spaltung säen. Wir halten Angriffe auf heilige Stätten und deren Entweihung sowie Versuche den Frieden zwischen Religionen, Konfessionen und Völkern zu schwächen für inakzeptabel.

Die Kirchen der Diözese Moskau fügten in einem weiteren Teil ihrer Botschaft hinzu: Keine Absicht kann den gravierenden politischen Eingriff in die Angelegenheiten unabhängiger Staaten, begleitet von internen Konflikten und Angriffen auf heilige Stätten und Gläubige, rechtfertigen. Wir beten und glauben, dass der Allmächtige Gott Frieden und Ordnung wiederherstellen, Verirrten Verständnis und Einsicht schenken und Leidende trösten wird. Ich bin zuversichtlich, dass die religiösen Oberhäupter unserer Gemeinschaften ihren notwendigen Beitrag dazu leisten werden.

Hojjatoleslam wal-Muslimin Imanipour hatte zuvor in Schreiben an Religionsoberhäupter die Terroranschläge im Iran am 8. und 9. Januar sowie die Aktionen der Söldner feindlicher Regierungen zur Entweihung des Korans und von Moscheen erläutert.

 

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Stichworte: kirche ، Moskau ، orthodoxe Kirche
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