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Die Islamische Revolution des Iran inspiriert die Rückkehr der Würde zu den Völkern der Region

22:00 - February 06, 2026
Nachrichten-ID: 3014306
IQNA- Eine Universitätsprofessorin aus dem Irak sagte: Die Islamische Revolution Iran ist nicht nur ein politisches Ereignis, sondern bewirkte einen gewaltigen Wandel in der Logik der Macht und Bewusstseins der islamischen Gemeinschaft und gab den Völkern der Region Westasiens ihre Würde zurück.

Die Universitätsprofessorin aus dem Irak Anfal Al-Helu, Hafiz, der den gesamten Koran auswendig hat, beschreibt in einem Gespräch mit IQNA aus einer zivilisatorischen Perspektive die Islamische Revolution Iran als „Wandel in der Logik der Macht“! Eine Bewegung die Unabhängigkeit, Glauben und Würde in Form eines transnationalen Modells vereinen konnte und durch eine tiefe Verbindung mit der Palästina-Frage die Achse des Widerstands zur gemeinsamen Sprache der Freiheit der Völker machte.

Er ist der Ansicht, dass der Iran nicht nur das Konzept des Durchhaltevermögens und Standhaltens über die Ebene von Parolen hinaushob, sondern gab im Krieg der globalen Narrative die Wahrheit des Widerstands der arabischen Weltöffentlichkeit zurück.

Lesen Sie im Folgenden den detaillierten Bericht dieses Gesprächs:

IQNA – Wie entwickelte sich die Islamische Revolution Iran von einem innenpolitischen nationalen Ereignis zu einem zivilisatorischen, inspirierenden Projekt, das eine Rolle bei Formierung der Achse des Widerstands spielte?

Die Islamische Revolution des Iran verwandelte sich dann in ein transnationales zivilisatorisches Projekt als sie ein neues Modell politischer und kultureller Unabhängigkeit präsentierte, das auf Ablehnung ausländischer Dominanz und Verteidigung der Würde der Völker basiert. Dieses Modell, das auf Verbindung zwischen islamischer Identität und unabhängiger Entscheidungsfindung beruhte, wurde zur Inspiration für freie Völker und Strömungen in der Region und führte allmählich zur Formierung der Achse des Widerstands als gemeinsamen Rahmen für die Konfrontation mit kolonialen und zionistischen Projekten.

IQNA – Wie manifestiert sich die grundlegende Verbindung zwischen der Islamischen Revolution und der Palästina-Frage heute in den Entwicklungen in Gaza und anderen Gebieten Palästinas?

Das Verhältnis der Islamischen Revolution zur Palästina-Frage ist ein grundlegendes und wesentliches! So sehr, dass von Beginn des Sieges der Revolution an Palästina als zentrales Anliegen der islamischen Welt eingeführt wurde. Diese Verbindung ist heute in der anhaltenden politischen, spirituellen und medialen Unterstützung für das Volk Palästinas und in dem Diskurs der die Befreiung Palästinas als Teil des groß angelegten Projekts der Befreiung von der Vorherrschaft betrachtet, insbesondere im Hinblick auf Entwicklungen in Gaza und anderen Gebieten Palästinas klar erkennbar.

IQNA – Inwieweit war der Iran in der Lage durch die Unterstützung der Achse des Widerstands die regionale Machtbalance gegenüber dem westlich-zionistischen Projekt zu verändern?

Die Unterstützung des Iran für die Achse des Widerstands führte zu einer merklichen Veränderung in der regionalen Machtbalance. Sodass die Gleichungen nicht mehr nur auf Basis des einseitigen Willens des Westens und zionistischen Regimes gebildet werden. Die Widerstandskräfte zerschlugen durch Schaffung neuer abschreckender Gleichungen das Bild der absoluten Überlegenheit und brachten die Region in eine Phase relativen Gleichgewichts, das auf Fähigkeit zum Standhalten und Reaktionsfähigkeit basiert.

IQNA – Wie machte der Iran das Konzept des Durchhaltens von einer Parole zu einem praktischen Modell?

Der Iran machte durch die Beharrlichkeit im Widerstand gegen Druck, Sanktionen und allseitige Blockaden und gleichzeitig durch Wahrung der politischen Unabhängigkeit und Stärkung der internen Fähigkeiten das Konzept des „Durchhaltevermögens“ („Sumud“) von der Ebene einer Parole zu einer konkreten und praktischen Erfahrung. Diese Erfahrung zeigte, dass Durchhaltevermögen zu einer Machtquelle werden und nachahmenswertes Modell für die arabischen und islamischen Völker sein kann.

IQNA – Als Moderator des Programms „Iran; Al-Sumud wal-Intisar“ („Iran; Durchhaltevermögen und Sieg“), das vom Sender Al-Kawthar ausgestrahlt wird sagen Sie bitte welche Rolle solche Programme unter den Bedingungen des Krieges der Narrative und medialen Dominanz des Westens bei der Neudefinition des Bildes des Iran in der Öffentlichkeit der arabischen Welt spielen?

Programme wie „Iran; Al-Sumud wal-Intisar“ spielen eine wichtige Rolle beim Durchbrechen des Monopols westlicher Medien-Narrative! Denn sie bieten, gestützt auf Analyse und Feldrealitäten, ein alternatives und unabhängiges Narrativ. Diese Programme tragen indem sie das arabischsprachige Publikum ansprechen und sich gemeinsamen Anliegen widmen dazu bei ein realistischeres und ausgewogeneres Bild des Iran zu zeichnen und den Diskurs des Widerstands und der regionalen Konvergenz zu stärken.

 

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