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Epstein bezahlter Mossad-Agent?

16:42 - February 12, 2026
Nachrichten-ID: 3014337
IQNA- Unter den Millionen von veröffentlichten Dokumenten aus der Jeffrey-Epstein-Akte betont ein vertraulicher FBI-Bericht aus dem Jahr 2020, dass Epstein ein ausgebildeter Mossad-Spion war.

IQNA: Die britische Zeitung The Timesveröffentlichte einen Artikel, der die Einzelheiten der Beziehung zwischen dem Menschenhändler Jeffrey Epstein und dem Mossad darlegt.

Diese Akten enthielten Korrespondenzen die zeigten, dass der berühmte indisch-amerikanische Autor und Experte für alternative Medizin Deepak Chopra Epstein im Jahr 2017 einludt sich ihm in Tel Aviv anzuschließen.

 

Epstein und Ehud Barak im Fahrwasser des Spionageapparats des israelischen Regimes

Gemäß einer der unter Millionen von Dokumenten in der Epstein-Akte veröffentlichten Nachrichten schrieb Chopra: Komm mit uns nach Israel. Entspannen Sie sich und verbringen Sie Zeit mit interessanten Leuten. Wenn Sie wollen verwenden Sie einen Decknamen. Bringen Sie Ihre Töchter mit. Es wird eine Freude sein Sie bei uns zu haben.

Die Zeitung erklärte, dass Epstein diese Einladung wohl nicht annehmen wollte. Er schrieb: Ein anderer Ort. Ich mag Israel nicht. Auf keinen Fall.

The Times fügte hinzu, dass Epsteins Grund für die Ablehnung der Einladung im März 2017 nach wie vor eines der Geheimnisse in den vom US-Justizministerium veröffentlichten Akten ist. Diese Akten zeichneten ein widersprüchliches und oft verwirrendes Bild seiner Beziehung zum zionistischen Regime, insbesondere zu dem ehemaligen Premierminister dieses Regimes Ehud Barak.

The Times wies darauf hin, dass Behauptungen Epstein könne für eine ausländische Geheimdienstagentur gearbeitet haben in den USA aufmerksam verfolgt wurde hauptsächlich aufgrund von Äußerungen des rechten Kommentators Tucker Carlson und anderer Medien, die diese verstärkten.

Die Akten enthielten auch Behauptungen eines vertraulichen FBI-Informanten, dass Epstein ungeachtet seines Hasses auf Israel in Wirklichkeit für den Mossad arbeitete.

 

FBI-Bericht über Epsteins ungelüftete Geheimnisse

Laut der Zeitung heißt es in einem FBI-Bericht des Los Angeles Field Office vom Oktober 2020, dass die Quelle dieser Behörde überzeugt ust, dass Epstein ein Mossad-Agent ist.

Der Bericht betonte, dass dieser Wall-Street-Finanzier als Spion für den Mossad ausgebildet wurde und behauptete Epstein wurde durch seinen langjährigen persönlichen Anwalt Alan Dershowitz zu dessen Freunden viele Studenten aus wohlhabenden Familien gehörten mit den Geheimdienstoperationen der USA und ihrer Verbündeten in Verbindung gebracht.

Der Bericht fügte hinzu, dass der Schwiegersohn Trumps Jared Kushner und sein Bruder Josh, Finanzier, beide seine Schüler waren, aber Dershowitz verspottete diese Behauptungen.

Er sagte über Epstein: Keiner Geheimdienstagentur könnte man ihm wirklich vertrauen. Das war nichts, was er vor seinen Anwälten verborgen hätte."

Zuvor hatte der Premierminister des zionistischen Regimes Benjamin Netanyahu erklärt, dass Epsteins Freundschaft mit Ehud Barak beweise, dass er kein Spion sei. Netanyahu behauptete auf X (früher Twitter): Die enge und ungewöhnliche Beziehung zwischen Jeffrey Epstein und Ehud Barak zeigt nicht, dass Epstein für Israel arbeitete. Es beweist das Gegenteil.

Im Jahr 2018 bat Epstein Barak in einer E-Mail, klarzustellen, dass er nicht für den Mossad arbeite.

Im Jahr zuvor hatte Epstein Barak auch gefragt, ob jemand ihn bat ehemaligen Mossad-Agenten bei schmutzigen Arbeiten zu helfen?

Laut den Akten arrangierte Epstein eine 1,5-Millionen-Dollar-Investition in ein israelisches Startup namens Carbyne, früher bekannt als Reporty Homeland Security und war daran beteiligt.

Barak warnte davor, dass der Plan des zionistischen Regimes Zypern zur Steuerflucht zu nutzen im Zusammenhang mit ihrer Investition lächerlich, veraltet und gefährlich sei.

Ein anderer Unternehmer, Nicole Junkermann, sagte in einer Korrespondenz mit Epstein und Barak: Zypern weckt Verdacht, deshalb schlage ich Luxemburg vor.

Der ehemalige Offizier des britischen Militärgeheimdienstes Lynton Nyxbacker sagte: Es gibt ein großes Geheimnis, was die Quelle seines Geldes betrifft.

Er sagte gegenüber The Times: Könnte ein Teil seines Geldes von staatlichen Stellen stammen, um als Geheimdienstagent zu agieren? Aber es gibt keine Beweise die zeigen, dass er etwas anderes war als jene schreckliche Person, für die er 2003 verurteilt wurde.

Der ehemaliger hochrangiger britischer National-Sicherheitsbeamter und Dozent für Kriegsstudien an der Royal Military Academy Sandhurst Nyxbacker erläuterte auch die mögliche Beteiligung Epsteins und Rekrutierungsstruktur des israelischen Geheimdienstes.

Er sagte: Jede Geheimdienstagentur hat Leute die für sie arbeiten, ihnen Gehalt zahlen und deren Rente von der Agentur bezahlt wird. Wir nennen sie Offiziere. Es gibt auch Leute, die unter den Einfluss von Offizieren geraten.

Die Zeitung berichtete über weitere Besuche, die nicht offiziell dokumentiert waren. Beispielsweise gab es eine E-Mail vom 20. Mai 2012, in der Epstein seine Sekretärin Leslie Grove bat: Suchen Sie mir Flüge von Paris nach Tel Aviv, dann von Tel Aviv nach New York oder von Tel Aviv nach Jalta (Krim).

Epsteins Name war auch auf einer Website für teure Immobilienauktionen registriert, die ihm Angebote für Luxushäuser in den besetzten Gebieten schickte.

Die Zeitung wies darauf hin, dass Epstein, selbst wenn er bis 2017 nicht nach Israel reisen wollte israelische Frauen nicht verschmähte. Er bat Chopra eine „gute, blonde Israelin für mich zu finden, deren Verstand über Materielles steht". Chopra antwortete mit der Warnung, dass israelische Frauen kriegerisch und aggressiv sind.

Letzte Woche sagte Chopra: Ich möchte klar sein: Ich war nie in irgendein kriminelles oder ausbeuterisches Verhalten verwickelt oder daran beteiligt. Jeglicher Kontakt den ich hatte war begrenzt und nicht mit missbräuchlichen Aktivitäten verbunden.

Er fügte hinzu: Ich verurteile Missbrauch und Ausbeutung in jeglicher Form ausdrücklich.

 

Verbindung zu Robert Maxwell und Mordtheorien

Der Autor von The Times wies darauf hin, dass Epsteins tiefe und langjährige Beziehung zu Maxwell, der derzeit wegen Beteiligung an Epsteins Kinderprostitutionsring zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt ist nur die Verschwörungstheorien um seine Beziehungen zu Israel anfacht.

Die Zeitung fuhr fort: Der Vater des Medienmoguls Robert Maxwell wurde weithin verdächtigt Verbindungen zum Mossad zu haben und war dafür bekannt, dass er Millionen von Dollar in die Wirtschaft des zionistischen Regimes pumpte und sich verpflichtete mindestens 250 Millionen Dollar in den damaligen Premierminister Yitzhak Shamir zu investieren.

Robert Maxwell wurde 1991 nach dem Sturz von seiner Jacht in der Nähe der Kanarischen Inseln tot aufgefunden. Seine Leiche wurde ins besetzte Palästina überführt und auf dem Ölberg in Jerusalem beigesetzt, einem Friedhof, der für hochrangige zionistische Beamte bestimmt ist.

In Epsteins E-Mails gab es Hinweise darauf dass er glaubte Maxwell sei vom Mossad ermordet worden. Am 15. März 2018 wurde eine E-Mail von Epstein an einen unbekannten Empfänger mit dem Betreff "Er ist tot" gesendet.

In dieser E-Mail spekulierte Epstein über Maxwells Schicksal und behauptete Maxwell habe den Mossad bedroht nachdem er angeblich als inoffizieller Agent Spionage für Großbritannien, der USA und der Sowjetunion betrieb.

Die Zeitung erklärte, dass diese Nachricht die Theorie wiederbelebte, die von den Autoren des Buches "Killing Robert Maxwell: Israel's Superspy"Gordon Thomas und Martin Dillon aufgestellt wurde! Sie behaupteten Maxwell erhielt Geld vom Mossad.

Viele der Experten, die The Times zur Stellungnahme kontaktierten sagten sie hätten keine Informationen über Verbindung zwischen Maxwell und auch Epstein mit der höchsten Ebene des israelischen Regimes erhalten.

Die Zeitung wies darauf hin, dass ein mit dem Geheimdienst dieses Regimes verbundener zionistischer Autor der aus Angst in den Fall verwickelt zu werden unter der Bedingung der Anonymität sprach, sagte: Man weiß nie wen der Mossad anheuert! Jeder könnte Spion sein!

 

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Stichworte: Mossad ، FBI
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