IQNA

Trumps Angriff auf Oberhaupt der Katholiken der Welt:

Ich will keinen Papst, der mich kritisiert

19:11 - April 15, 2026
Nachrichten-ID: 3014642
IQNA- Der US-Präsident Donald Trump brachte in einer Botschaft seinen Zorn über die vom Papst erklärte Ablehnung der gemeinsamen militärischen Aggression der USA und des zionistischen Regimes gegen Iran zum Ausdruck und griff ihn an.

IQNA: Trump behauptete in einer Botschaft auf seinem Konto im sozialen Netzwerk X (ehemals Twitter): Papst Leo ist gegenüber Verbrechen schwach und agiert in der Außenpolitik katastrophal.

Er behauptete zudem der Papst spreche aus „Angst vor der Regierung Trump“ und erklärte: Aber er macht keinerlei Andeutung auf die Furcht, die die katholische Kirche und alle anderen christlichen Organisationen während der Corona-Zeit erlebten.

Der US-Präsident sagte weiter er möge den Bruder des Papstes (Luis) mehr als den Papst selbst und erklärte: Ich will keinen Papst der den Angriff der USA auf Venezuela für schrecklich hält oder den US-Präsidenten dafür kritisiert.

Trump behauptete außerdem Papst Leo sei überhaupt auf keiner Kandidatenliste für das Papstamt gewesen und behauptete: Er wurde nur deshalb von der Kirche gewählt, weil er Amerikaner ist und sie dachten seine Wahl sei der beste Weg um dem US-Präsidenten entgegenzutreten.

Der US-Präsident erklärte abschließend unter Behauptung, dass wenn er nicht im Weißen Haus säße, auch Papst Leo XIV. nicht im Vatikan wäre: Leider ist Leos Schwäche gegenüber Verbrechen und Atomwaffen für mich nicht akzeptabel.

Das Oberhaupt der Katholiken der Welt Papst Leo XIV. hatte zuvor in seiner schärfsten Stellungnahme gegen den Iran-Krieg die „Illusion der absoluten Macht“ als Faktor für die Eskalation des gemeinsamen Krieges der USA und des zionistischen Regimes gegen Iran bezeichnet und zur Herstellung von Frieden aufgerufen.

Papst Leo XIV. sagte: Egoismus und Geldgier reichen jetzt! Genug Machtdemonstration! Genug Krieg!

In seiner bisher schärfsten Äußerung verurteilte er die „Illusion der absoluten Macht“, die das Feuer des Krieges der USA und des zionistischen Regimes gegen Iran anfachte und forderte die politischen Führer auf dies zu beenden und für den Frieden zu verhandeln.

Das Oberhaupt der Katholiken der Welt hielt am selben Tag an dem die Verhandlungen zwischen Iran und den USA in Pakistan begannen und gleichzeitig mit der Herstellung eines brüchigen Waffenstillstands die Abendandacht in der „Sankt-Peter-Kirche“ ab.

Als erster in den USA geborener Papst nannte er in seinem Gebet weder die USA noch Donald Trump, doch es schien dass Tonfall und Botschaft an Trump und US-Verantwortliche gerichtet waren, die sich der militärischen Überlegenheit der USA rühmten und den Krieg mit religiöser Terminologie rechtfertigten.

 

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