Der Leiter des staatlichen Amtes der Muslime Kaukasiens hat die Zerstörung der Moscheen in Aserbaidschan aufs schärfste kritisiert und die Einstellung dieses Vorgehens gefordert.
Wie die iranische Korannachrichtenagentur unter Berufung auf zeynebiyeh berichtete, sagte Allah Schokr Paschazadeh unter Hinweis auf den Gerichtsbeschluss zur Zerstörung der Fatemeh-Zahra Moschee in Baku: „Um gegen diesen Beschluss zu protestieren, habe ich mich an die verschiedensten Stellen gewandt; wie respektieren die Gesetze der Regierung, nur finden wir, dass wenn auch eine Moschee ohne staatliche Anordnung und ungesetzlich erbaut wurde, man nicht den Beschluss zu deren Zerstörung fassen soll.“
Er sei auch mit den Verantwortlichen der Fatemeh-Zahra Moschee zusammengetroffen und bei diesem Treffen habe sich herausgestellt, dass der aserbaidschanische Staatspräsident nicht über diesen Gerichtsentscheid informiert worden war.
Diese Moschee war im Jahr 1998 errichtet worden, im Jahr 2000 hatte man deren Bau als illegitim erklärt und in einem Gerichtsbeschluss deren Abriss gefordert. Infolge der unerklärlichen Politik Aserbaidschans gegenüber der religiösen Atmosphäre im Land hat man sich nun entschlossen, den Entscheid auszuführen.
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