IQNA

22:09 - February 18, 2019
Nachrichten-ID: 3000842
Aus der Studie der Anti-Faschismus-Organisation „Hope not Hate“ geht hervor, dass sich ein Drittel der Briten durch den Islam bedroht fühlen. Die Studienautoren fordern Politiker auf, die Vorurteile gegenüber Muslime in England ernst zu nehmen.

Mehr als ein Drittel der Briten fühlen sich durch den Islam bedroht. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie der Anti-Faschismus-Organisation „Hope not Hate“ hervor. Die Umfrageergebnisse zeigten einen „erschreckend hohen Grad an Vorurteilen gegen Muslime“, sagte Hope-not-Hate-Geschäftsführer Nick Lowles dem „Guardian“.

Demnach sind 32 Prozent der Briten der Ansicht, es gebe in Großbritannien islamisch dominierte No-go-Areas, in denen die Scharia gelte. 30 Prozent der Befragten gaben an, sie würden eine Kampagne gegen einen geplanten Moscheebau in der Nähe ihres Wohnorts unterstützen.

Die Studie gelangt zu der Schlussfolgerung, dass die gegenwärtige Islamophobie der Hauptgrund für ein Erstarken der Rechten in Großbritannien sei. Vor allem die Terroranschläge im Jahr 2017 hätten die Angst vor Muslimen wieder geschürt.

Die Studienautoren forderten die britischen Politiker auf, die wachsende Angst vor dem Islam ernst zu nehmen. Vor allem die Labour Party stehe in der Pflicht, etwas gegen das rechtsextreme Spektrums zu unternehmen. (KNA/iQ)

 

http://www.islamiq.de/2019/02/18/studie-briten-haben-angst-vor-dem-islam/

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