IQNA

In einer Botschaft an libanesische Veteranen zum Ausdruck gebracht:

Das zionistische Regime kennt nicht das Geringste an Menschlichkeit

22:13 - January 26, 2026
Nachrichten-ID: 3014238
IQNA- Der Generalsekretär der libanesischen Hisbollah erklärte in einer Botschaft: Wir stehen einem israelischen Feind gegenüber, der nicht das Geringste an Menschlichkeit oder Werten kennt und von USA in seiner Tyrannei und unmenschlichen Politik unterstützt wird. Wir versprechen den Gefangenen, dass eure Freiheit unser Kompass und Vorbote der Befreiung sein wird und Widerstand ist unsere Wahl.

IQNA: Der Generalsekretär der Hisbollah im Libanon Scheich Naim Qassem wandte sich in einer Botschaft anlässlich des Geburtstags von Imam Sajjad (Friede sei mit ihm) und des Tages der Befreiten an die libanesischen Kriegsverletzten und die Familien der Veteranen: Die Verwundeten folgten dem Weg Gottes des Allmächtigen für das Vaterland und Befreiung des Landes und bewiesen die Würde eines ehrenhaften Lebens angesichts der Erniedrigung durch weltliche Begierden und Streben nach einer vergänglichen Welt. Sie sind weiterhin ein Zeugnis für die Ehre vergangener Generationen und eines freien Volkes. Ihr Vorbild ist Abul Fadl Al-Abbas (a.). Das Leid der Gefangenen in unserem Kampf gegen den verbrecherischen zionistischen Feind ist das schwerste Leid. (Quelle: Al-Manar)

Er betonte, dass die Veteranen eine unerschöpfliche Quelle des Lebens, eine Hoffnung auf den Sieg und damit auf eine vielversprechende Zukunft sowie ein Symbol der Menschenwürde sind. Er berief sich dabei auf die Worte Gottes, des Allmächtigen:

لَا تَهِنُوا فِي ابْتِغَاءِ الْقَوْمِ ۖ إِن تَكُونُوا تَأْلَمُونَ فَإِنَّهُمْ يَأْلَمُونَ كَمَا تَأْلَمُونَ ۖ وَتَرْجُونَ مِنَ اللَّهِ مَا لَا يَرْجُونَ ۗ

«Und werdet nicht schwach im Ergreifen der (feindlichen) Leute. Solltet ihr leiden, so leiden sie gewiß ebenso wie ihr leidet. Doch ihr erhofft euch von Gott was sie sich nicht erhoffen.»

(An-Nisa’ 104)

und auf die Worte des Befehlshabers der Gläubigen, Ali (a.): Seid geduldig angesichts von Widrigkeiten.

Scheich Naim Qassem erklärte, dass die libanesische Regierung ergriff keine angemessenen Maßnahmen und übte nicht genügend Druck auf befreundete Staaten aus. Das Thema der Gefangenen hat keine Priorität. Er fügte hinzu: Notwendig sind umfassende, offizielle und öffentliche Maßnahmen sowie internationaler Druck, um die Freilassung der Gefangenen aus den israelischen Gefängnissen zu gewährleisten. Wir appellieren an die libanesische Regierung, die ihren Bürgern gegenüber verantwortlich ist, mit aller Kraft Druck auszuüben und sich ernsthaft für die Freilassung der Gefangenen einzusetzen. Die Frage der Gefangenen hat Priorität und ihre Freilassung ist Grundrecht auf Souveränität und Freiheit. Solange nicht alle Gefangenen freigelassen und das Schicksal der Vermissten geklärt ist wird es keine Stabilität geben.

Naeem Qassem sagte: Wir stehen einem israelischen Feind gegenüber, der keinerlei Menschlichkeit oder Werte kennt und von USA in seiner Tyrannei und unmenschlichen Politik unterstützt wird. Wir versprechen den Gefangenen, dass eure Freiheit unser Kompass und Vorbote der Befreiung sein wird. Widerstand ist unsere Wahl! In diesem Widerstand sind Märtyrertum, Wunden, Gefangenschaft und Opfer allesamt Schritte zum Sieg und Erfolg.

Er betonte, dass mit diesem Widerstand das Land seinem Volk und die Heimat seinen Kindern erhalten bleiben werde und dass, egal wie groß der Druck und die Opfer sind, Beharrlichkeit und Ausdauer ausreichten um die Verhältnisse zu ändern und zitierte die Aussage Gottes des Allmächtigen:

وَ ذلِکَ یَوْمُ نُبَدُّلُ بَیْنَ النَّاسِ

Und an jenem Tag werden wir die Völker ändern

(Ali Imran 140)

Naeem Qassem fügte hinzu: Die Verwundeten werden sich von ihren Verletzungen erholen weil sie gläubige und ehrliche Menschen sind und solange ihr Weg der Weg von Karbala und Imam Hussein (a.) und der Weg der Hisbollah ist wird der Sieg immer mit ihnen sein.

Er erinnerte an die Worte des Anführers der Widerstandsmärtyrer, Sayyid Hassan Nasrallah: Wenn wir gewinnen, gewinnen wir nicht wirklich und wenn wir den Märtyrertod erleiden sind wir dennoch siegreich und gerettet.

Er erklärte: Manche werden zu Märtyrern und werden so gerettet indem die Fackel der Ehre an ihre Brüder und Familien weitergegeben wird. Manche werden verwundet und sind so siegreich auf dem Weg der Genesung und indem sie auf dem Schlachtfeld verbleiben und manche setzen ihren Weg fort um einen bemerkenswerten Sieg zu erringen, wie Gott der Allmächtige sagte:

وَكَانَ حَقًّا عَلَيْنَا نَصْرُ الْمُؤْمِنِينَ

Und die Hilfe für die Gläubigen ist uns Pflicht“

(Römer 47).

Scheich Qassem schloss seine Botschaft mit Grüßen an die stolzen und ehrenwerten Verwundeten, insbesondere an diejenigen die beim Anschlag in Pager verletzt wurden, sowie an ihre Brüder und Familien, die sie unterstützten und ihnen beistanden und an diejenigen, die sie behandelten, unterstützten und ihnen halfen. Er übermittelte außerdem die höchsten Grüße an das Oberhaupt der Muslime Imam Seyyed Ali Khamenei (möge Gott ihm gnädig sein), den weisen Regenten der Islamischen Revolution.

 

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