IQNA

Während des jüdischen Festes Sukkot
0:30 - September 25, 2021
Nachrichten-ID: 3004803
Teheran (IQNA)- In der Stadt Al-Khalil (Hebron) sind zionistische Siedler in die Ibrahimi Moschee eingedrungen, um in der Moschee das jüdische Laubhüttenfest Sukkot zu feiern. Sie haben die Moschee entweiht.

Ibrahimi Moschee in der Stadt Al-Khalil (Hebron) wurde entweiht, wie Maan News berichtete.

Hunderte jüdische Siedler im besetzten Westjordanland haben am Mittwochabend die Ibrahimi Moschee gestürmt, um in der Moschee das jüdische Laubhüttenfest Sukkot zu feiern. Sie haben die Moschee betreten und dort jüdische Gebete gesprochen.

Jährlich feiern Juden das Laubhüttenfest – also Sukkot –  im September innerhalb von sieben Tagen in der Familie oder auch in der Gemeinschaft, genau fünf Tage nach dem Versöhnungstag Jom Kippur. "Sukkot, das kommt von Sukka. Und Sukka ist der hebräische Name für Laubhütte.

 

Jüdische Siedler entweihen Ibrahimi Moschee

 

In Hebron ist der religiöse und politische Kampf um das Land und seine Heiligtümer zu spüren wie an keinem Ort in Israel und dem Westjordanland. In Jerusalem sind die Heiligen Stätten getrennt: Tempelberg, Klagemauer und Grabeskirche. Hier dagegen erheben alle Anspruch auf denselben Ort: Die Machpela, die Ibrahimi-Moschee.

Die auch als Höhle Machpela bekannte antike Stätte in der Hebroner Altstadt gilt als Grablege von  Abraham, Isaak und Jakob sowie deren Frauen Sara, Rebekka und Lea. Heute ist die Machpela geteilt in einen nördlichen Teil, eine Synagoge, und einen südlichen, die Ibrahimi-Moschee.

 

Jüdische Siedler entweihen Ibrahimi Moschee

Jüdische Siedler entweihen Ibrahimi Moschee

Jüdische Siedler entweihen Ibrahimi Moschee

 

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