IQNA

9:11 - October 20, 2021
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Teheran (IQNA) - Die irische Autorin Karen Armstrong sagte, dass in dem Buch „Muhammad: Religionsstifter und Staatsmann“ das Ziel verfolgt werde, den Menschen im Westen ein wahres und unterschiedliches Bild des Islam und des geehrten Propheten (s.) zu vermitteln. Sie betonte dann, dass ihrer Meinung nach der Prophet Muhammad (s.) vom Charakter her ganz anders sei, als das, was in dem Buch von Salman Rushdie beschrieben stehe.

Dem IQNA-Bericht zufolge gehören das Leben des Propheten Muhammad (s.) und die zu Lebzeiten des Propheten geschehenen Ereignisse zu den Themen, über die viele muslimische Schriftsteller und Gelehrte geschrieben haben. Entgegen der landläufigen Meinung haben jedoch nicht nur muslimische Schriftsteller über das Leben des geehrten Propheten (s.) geschrieben, sondern befinden sich unter den nicht-muslimischen Schriftstellern auch Personen, die sich mit der Biographie des Propheten Muhammad (s.) befasst haben und sogar andere diesbezügliche Werke übersetzt haben, um andere Menschen mit dem Leben des Propheten vertraut zu machen.

Karen Armstrong gilt als eine Schriftstellerin, die sich im Rahmen ihres Studiums mit Offenbarungsreligionen und Volksreligionen beschäftigt und dabei versucht hat, dem Leser ein wahres und korrektes Bild des Propheten Muhammad (s.) zu präsentieren.

 

Von religiöser Fanatismus zum religiösen Liberalismus

Karen Armstrong wurde am 14. November 1944 in Wildmoor, Worcestershire in England, geboren und wuchs in einer Familie irischer Herkunft auf, die später nach Birmingham einwanderte. Armstrong trat 1962 im Alter von 17 Jahren in das Kloster ein. Später behauptete sie in einem Interview mit der Zeitung The Guardian, dass sie im Kloster körperlich und seelisch misshandelt worden sei.

Armstrong schrieb sich für das Fach Englisch ein, nachdem sie ihr Studium der Religionswissenschaft am St Anne College in Oxford abgeschlossen hatte. 1969 verließ Armstrong das Kloster, als sie noch Studentin in Oxford war.

Nach Abschluss ihres Studiums an der Universität beschäftigte sich Armstrong mit verschiedenen Religionen und Konfessionen. Sie konzentrierte sich vor allem auf die Gemeinsamkeiten der großen Weltreligionen, wie die Bedeutung des Mitgefühls und der Goldenen Regel (eine Regel, die die Bedeutung der Gegenseitigkeit und ihrer moralischen Notwendigkeit betont).

 

Versuch, falsche Vorstellungen über den Islam auszuräumen

Armstrong hat schon mehrere Werke geschrieben, darunter das Buch „Die Geschichte von Gott“ (A History of God), das 1993 erschienen ist und in dem sie die Entwicklungsgeschichte der drei großen monotheistischen Religionen von ihren Anfängen im Nahen Osten bis zur Gegenwart nachzeichnet und daneben auch auf Naturreligionen, den Hinduismus und den Buddhismus eingeht.

Armstrong hatte vor der Veröffentlichung dieses Buches noch ein anderes Buch geschrieben, das sich mit dem Leben des Propheten Muhammad (s.) befasste. Dieses Buch, das unter dem Titel „Muhammad: A Biography of the Prophet“ (auf Deutsch: „Muhammad: Religionsstifter und Staatsmann“) erschienen ist, gehört in den USA zu den meistverkauften Büchern in den letzten Jahren.

 

Versuch der irischen Autorin, in ihrem meistverkauften Buch die Wahrheit über das Leben des Propheten Muhammad (s.) zu zeigen

 

Das Buch gibt eine Einführung in das Leben des Propheten Muhammad (s.) und bietet einen Vergleich zwischen den drei monotheistischen Weltreligionen, dem Judentum, Christentum und dem Islam. In einigen Abschnitten des Buches wird zudem auf Naturreligionen, den Hinduismus und den Buddhismus sowie auf die Beziehungen und Konflikte zwischen dem Westen und der islamischen Welt eingegangen.

Das Buch erklärt die Einstellungen gegenüber den Muslimen im Westen und ihre Folgen für die Muslime, und versucht daneben, die Einstellungen vieler Muslime gegenüber der heutigen westlichen Welt zu beschreiben.

Armstrong sagt, dass das Ziel dieses Buches darin bestehe, den Menschen im Westen ein korrektes und unterschiedliches Bild des Islam und des Propheten Muhammad (s.) zu vermitteln, und dass ihrer Meinung nach der Prophet Muhammad (s.) vom Charakter her ganz anders sei, als das, was in dem Buch von Salman Rushdie beschrieben stehe.

Nach dem 11 . September 2001 sagte sie, dass die Menschen im Westen die Vorfälle vom 11. September als Beweis eines religiösen Fanatismus ansehen würden, der im islamischen Glauben vorkomme und als Zeichen dafür deuten würden, dass der Islam den Terror fordere, was ihrer Meinung nach nicht beweisbar sei.

 

Versuch der irischen Autorin, in ihrem meistverkauften Buch die Wahrheit über das Leben des Propheten Muhammad (s.) zu zeigen

 

Bei dem zweiten Buch von Armstrong, nämlich „Muhammad: A Prophet for Our Time“ („Muhammad: Ein Prophet für unsere Zeit“), handelt es sich ebenfalls um die Biografie des Propheten Muhammad (s.). Das 2006 erschienene Buch ist Teil einer Reihe, in der sich einige bekannte Autoren mit dem Leben ausgezeichneter Person bzw. den Biografien berühmter Persönlichkeiten beschäftigen.

Das letztgenannte Buch befasst sich ebenfalls mit der Lebensgeschichte des geehrten Propheten Muhammad (s.) und beschreibt das Leben des Propheten Muhammad (s.) und den Glauben an ihn aus Sicht der Muslime. In diesem Buch stellt Armstrong den geehrten Propheten Muhammad (s.) als Mystiker, als sozial-politischen Reformer sowie als weisen und weitsichtigen Mann dar.

 

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