IQNA

Entwicklungen in Palästina:

Vom Angriff der Zionisten auf die Al-Aqsa-Moschee zeitgleich mit dem „Flaggenmarsch“ bis zum Angriff auf Nablus

12:45 - May 20, 2023
Nachrichten-ID: 3008349
Teheran (IQNA)- Der Angriff der zionistischen Siedler auf die Al-Aqsa-Moschee zeitgleich mit dem „Flaggenmarsch“, die Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen im besetzten Jerusalem, die Warnung des Widerstands und der Behörden der Palästinensischen Autonomiebehörde hinsichtlich der Errichtung der Fahnenmarsch und der frühmorgendliche Angriff der zionistischen Kräfte auf die Stadt „Nablus“ sind von den neuesten Nachrichten im Zusammenhang mit den heutigen Entwicklungen in Palästina.

Laut IQNA unter Berufung auf die Nachrichtenseite „Al-Jazeera“ griffen die zionistischen Kräfte am 18. Mai die Stadt Nablus im Westjordanland des Jordan an.

Nach Angaben des Reporters von Al Jazeera umzingelten diese Kräfte die Altstadt von Nablus und auch palästinensische Medien berichteten über Zusammenstöße mit den Besatzungstruppen und die Verwundung mehrerer Palästinenser.

Unterdessen hat das zionistische Regime seine restriktiven Maßnahmen in Jerusalem verschärft und junge Männer daran gehindert, die Al-Aqsa-Moschee zu betreten, um Morgengebete zu verrichten und außerdem seine Sicherheits- und Militärmaßnahmen im besetzten Jerusalem verstärkt.

Diese Maßnahme wurde ergriffen, um die Sicherheit des „Flaggenmarsches“ zu gewährleisten, der von den zionistischen Siedlern am Jahrestag der Besetzung Ostjerusalems durch Israel abgehalten werden soll.

Auch andere Gebiete im Westjordanland darunter die Stadt Beit Aur al-Tahta (westlich von Ramallah) und das Dorf Barqa (östlich von Ramallah) wurden in den frühen Morgenstunden Zeuge des Angriffs der zionistischen Kräfte, so dass israelische Soldaten einige Häuser im Dorf „Beit Amrin“ angrriffen. Außerdem wurde ein palästinensischer Jugendlicher festgenommen und auch „Marah al-Riyah“ wurde in Bethlehem angegriffen und ein palästinensischer Jugendlicher wurde in diesem Dorf festgenommen.

 

Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen im besetzten Jerusalem

Am Vorabend des sogenannten „Flaggenmarsches“ ergriff das zionistische Militär strenge Sicherheitsmaßnahmen im besetzten Jerusalem. Durch die Verschärfung der restriktiven Maßnahmen an verschiedenen Eingängen der Al-Aqsa-Moschee hinderten diese Soldaten junge Menschen daran, zum Morgengebet einzutreten.

Auch die Gassen, die zur Al-Aqsa-Moschee in der Altstadt von Quds führen waren an diesem Donnerstag im Morgengrauen Zeuge der großen Präsenz der Besatzungstruppen.

Die Besatzungsbehörden haben die Verabschiedung von Sicherheits- und Militärmaßnahmen angekündigt, um die Sicherheit des Flaggenmarsches zu gewährleisten, der von den zionistischen Siedlern am Jahrestag der Besetzung Ostjerusalems abgehalten wird. Die zionistische Armee rief an der Grenze zwischen Gaza und Libanon den Alarmzustand aus und das Iron Dome-System wurde in diesen Gebieten verstärkt.

„Benjamin Netanjahu“, der Ministerpräsident des zionistischen Regimes kündigte zuvor an, dass der Marsch planmäßig und auf der gleichen geplanten Route stattfinden werde.

Israels Nachrichtensender Kanal 13 gab am vergangenen Montag bekannt, dass vier Kabinettsminister, darunter Ben Goyer, der Minister für nationale Sicherheit, Smotrich, der Finanzminister sowie der Minister für Verkehr und Entwicklung an diesem Marsch teilnehmen werden.

Die zionistische Zeitung „Jerusalem Post“ zitierte Ben-Gvir mit den Worten: Zweifellos ist der Fahnenmarsch, der Feiertagsmarsch, die Besteigung des Tempelbergs durch die Juden, ohne dass jemand an die Möglichkeit denkt sie zu bedrohen oder ihnen zu schaden eine Botschaft an die ganze Welt.

Während sie die Flaggen des zionistischen Regimes trugen, riefen die zionistischen Gruppen zu einem massiven Angriff auf die Al-Aqsa-Moschee auf.

 

Warnung vor Widerstand von den Behörden der Palästinensischen Autonomiebehörde

„Mashir al-Masri“, einer der Kommandeure der Hamas-Bewegung forderte gegen die Aufrufe des zionistischen Regimes die Bevölkerung von Quds auf sich gegen den Fahnenmarsch zu mobilisieren.

Er forderte außerdem das palästinensische Volk in Jerusalem, im Westjordanland und in den besetzten Gebieten auf, sich mit den Besatzern auseinanderzusetzen und betonte, dass der Widerstand bereit ist Maßnahmen zu ergreifen um die Al-Aqsa-Moschee zu schützen und die Judaisierung Jerusalems zu verhindern.

Auch „Salah Al-Bardwil“, Mitglied des politischen Büros der Hamas, betonte: Der Marsch der Flagge des zionistischen Regimes wird nicht stattfinden und die Reaktion wird unvermeidlich sein.

Vor Wochen forderten palästinensische Gruppen die Absage des Fahnenmarsches. Dies führte in der Vergangenheit zu Konflikten zwischen den Palästinensern einerseits und den Siedlern und dem zionistischen Militär andererseits.

Auch Nabil Aburdineh, der Sprecher der Palästinensischen Autonomiebehörde, warnte davor, dass Israel darauf beharre diesen Marsch zu organisieren als provokativ bezeichnete und betonte, dass die Folgen solcher Bemühungen verheerend sein würden.

Auch das Außenministerium der Palästinensischen Autonomiebehörde bezeichnete „Israel“ als Hauptverantwortlichen für den provokanten Fahnenmarsch und seine Folgen in Jerusalem und anderen palästinensischen Gebieten und betonte: Dieser Marsch sei ein entscheidender Beweis für die Besetzung Jerusalems.

 

Zionistische Siedler griffen die Al-Aqsa-Moschee an

Die zionistischen Siedler begannen in den frühen Morgenstunden mit der Unterstützung der zionistischen Polizeikräfte mit dem Angriff auf die Al-Aqsa-Moschee.

Nach Angaben des Palästinensischen Informationszentrums begannen die besetzenden zionistischen Siedler am Vorabend eines provokativen Fahnenmarsches in der Stadt Quds in den frühen Morgenstunden (Donnerstag) unter den Sicherheitsmaßnahmen der zionistischen Polizeikräfte mit dem Angriff auf die Al-Aqsa-Moschee.

Lokalen Quellen zufolge griffen drei Siedlergruppen die Al-Aqsa-Moschee an.

Yehuda Glick, ein ehemaliges Mitglied der Knesset des zionistischen Regimes, hat zusammen mit den Siedlern auch die Al-Aqsa-Moschee betreten.

Das zionistische Militär ist am Vorabend eines provokanten Fahnenmarsches in Jerusalem in höchster Alarmbereitschaft und hat strenge Sicherheitsmaßnahmen ergriffen.

Der umstrittene Akt des „Flaggenmarsches“ oder „Flaggentanzes“ im hebräischen Kalender ist gleichbedeutend mit dem Jahrestag der Besetzung Ostjerusalems durch das zionistische Regime. Dieses Regime besetzte Ostjerusalem am 7. Juli 1967 und nannte diesen Tag „Jerusalem Day“ (heiliger Tag), aber nach dem hebräischen Kalender ist dieser Tag in diesem Jahr Donnerstag, der 18. Mai.

 

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