IQNA

Prediger der Al-Aqsa-Moschee warnt vor Ausgrabungen des zionistischen Regimes

10:58 - November 01, 2025
Nachrichten-ID: 3013841
IQNA- Der Prediger der Al-Aqsa-Moschee Scheich Ikrimah Sabri warnte vor den schwerwiegenden Folgen der Ausgrabungen des zionistischen Regimes unter und um die Moschee herum.

IQNA: Der Prediger der Al-Aqsa-Moschee Scheich Ikrimah Sabri warnte vor den schwerwiegenden Folgen der fortgesetzten Ausgrabungen des zionistischen Regimes unter und um das Gelände der Al-Aqsa-Moschee herum. (Quelle: Nachrichtenagentur Shahab Palästina)

In einem Presseinterview erklärte er, dass diese Ausgrabungen ein umfassendes Verbrechen gegen die Identität der Al-Aqsa-Moschee und ihr historisches und islamisches Erbe darstellen.

Ikrimah Sabri fügte hinzu: Die israelischen Besatzer tragen Erde von den Fundamenten der Al-Aqsa-Moschee ab und lassen Teile davon in der Luft hängen.

Er bemerkte, dass israelische Lastwagen Erde von der Süd- und Westseite der Moschee abtransportierten.

Er erklärte, dass sich die Ausgrabungen bis zu historischen Gebäuden in der Nähe der Westmauer ausdehnten und zu gravierenden Rissen und Spalten in einer Reihe von Gebäuden führten.

Der Prediger der Al-Aqsa-Moschee betonte, dass die Besatzer fälschlicherweise behaupten der Zweck der Ausgrabungen sei die Stärkung der Struktur des Ortes gegen Erdbeben, während ihr Ziel in Wahrheit darin besteht die Stabilität der Moschee zu untergraben und das gesamte umliegende Gebiet zu judaisieren.

Er erklärte, dass es sich bei dem Geschehen um einen klaren Angriff auf den Status der Al-Aqsa-Moschee und ihre islamischen Stiftungen handelt und warnte davor, dass der kommende Winter aufgrund des Eindringens von Regenwasser in die schwachen Fundamente ernsthafte Schäden verursachen könnte.

Scheich Ikrimah Sabri betonte, dass die Gefahren angesichts des täglichen Zustroms in die Höfe der Moschee und der Durchführung talmudischer Rituale im Inneren real wurden, während die Al-Aqsa-Moschee ein rein islamisches Kulturgut ist, das weder geteilt noch mit anderen geteilt werden kann.

Scheich Sabri rief schließlich die islamische und arabische Welt dazu auf ihrer Verantwortung beim Schutz der Al-Aqsa-Moschee als erster Qibla der Muslime und dritter Heiliger Moschee nachzukommen und Maßnahmen gegen die Judaisierung und die Zerstörung dieses heiligen Ortes zu ergreifen.

Zuvor hatte der Forscher auf dem Gebiet der Al-Aqsa-Moschee Fakhri Abu Diab vor den verstärkten Ausgrabungsaktivitäten des zionistischen Regimes unter und um diese heilige Stätte gewarnt und erklärte dass diese Aktionen geplant und systematisch durchgeführt werden und eine reale Gefahr für die Fundamente der Moschee darstellten.

Er fügte hinzu:  Tel Aviv nutzte die weltweite Aufmerksamkeit für den Gaza-Krieg und intensivierte die Ausgrabungen, insbesondere im vergangenen Jahr. Diese Ausgrabungen finden speziell in den südlichen und südwestlichen Bereichen der Al-Aqsa-Moschee statt.

Abu Diab fügte hinzu: Das zionistische Regime behauptet, der Grund für die Ausgrabungen in wichtigen Gebieten wie dem südlichen Teil der Al-Aqsa-Moschee, Silwan, den Umayyadenpalästen, Bab al-Magharbeh und al-Baraq sei die Suche nach Überresten eines ominösen Tempels. Dies, obwohl seit Jahrzehnten keinerlei Beweise oder Überreste in dieser Richtung gefunden wurden. Unter dem südlichen Teil der Al-Aqsa-Moschee wurden hunderte Meter tiefe Tunnel gegraben und die Fundamente dieser Moschee schweben praktisch in der Luft. Selbst bei einem kleinen, simulierten Erdbeben besteht die Gefahr eines Einsturzes.

 

4313660

captcha